Wohnen und Mieten

7 Feb

Eine Wohnung zu finden und die Miete bezahlen zu können ist für den Normalbürger zunehmend unerschwinglich.Es fängt doch schon damit an,das man hier bis zum heutigen Tage als Nicht-Auftraggeber den Makler bezahlen muss,angeblich sei aber eine Gesetzesänderung in Arbeit.Ich muss als Mieter jemanden bezahlen,den der Vermieter engagiert und der mir dann die Tür öffnet,sehr wahrscheinlich noch bei einer Massenbesichtigung.Wie rechtfertigt sich das horrende Gehalt dieser Makler,durch eine leere Wohnung kann auch jeder andere führen(Bekannte,Nachbarn,Hausmeister).Aber das ist wohl auch der Grund,aus dem JEDER für ca. 130Euro und einem „Schnellkurs“ Makler werden kann.
Dann hört man,das es doch genügend zahlbaren Raum gäbe,allerdings nur in den Randbezirken von Städten,oder direkt auf dem Dorf.Erstens erscheint es so,als ob sich die „Bessergestellten“ die bequemen Städte als Lebensort auserkoren hätten,wobei der „Pöbel“ ja nur stört.Was mich zu zweitens bringt,denn diese Geschichte erinnert mich an das Mittelalter,wo die „Elite“ geschützt in den Städten hofierte,und die Bauern,die nun mal für überlebenswichtige Dinge sorgten,durften vor den Toren der Stadt arbeiten und den bessergestellten allenfalls beim „Leben“ zuschauen
.Heute sind die Bauern,der Pöbel,halt Minijobber,Ein-Eurojobber,Geringverdiener,Hartz4-Empfänger oder einfach Menschen,die wie heute üblich,hart arbeiten aber trotzdem nichts verdienen.Und diese Menschen sollen,obwohl sie schon ihr ganzes Leben in diesen Städten leben,jetzt per Gentrifizierung aus eben diesen vertrieben werden.Das ist Ghettoisierung.Soll unsere politische Klasse ruhig so weitermachen,man muss ja nur mal nach Paris schauen.Aber vielleicht braucht Deutschland ja auch mal brennende Vorstädte,ängstliche „Eliten“.Als Weckruf.
Hier kann man wieder schön auf die Parole „We are 99%“,in Deutschland sind wir 90%,hinweisen.Denn nur zehn Prozent der Deutschen sind die „Bessergestellten“.Man sollte vielleicht mal langsam überlegen,was passiert,wenn 90% es über haben.

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