ARGE-Leistungsberechtigter nun schon im dritten Monat ohne Geld-Offensichtlich nichts neues in Köln

4 Mrz

Nach erneuter Rücksprache mit dem Hartz4-Antragsteller aus : ARGE – Eine Frage nach dem Warum erfuhr ich heute ,das er noch immer auf sein Geld wartet.Also habe ich mal ein bisschen geschaut,und siehe da :

Im Kölner Erwerbslosen-Anzeiger fand ich passend dazu :

Schon wieder kein Geld!

Am 2. Februar waren allein in der Wartezone der ARGE Köln-Mülheim 40% ohne Geld •

4% bis zu 4 Monate ohne ALG •

235 Betroffene interviewt •

Fachleute gehen von erheblichhöherer Dunkelziffer aus •

ARGE Köln präsentiert demStadtrat unbrauchbare Zahlen •

Unzufriedenheit steigt

Bei einer Befragung am 2.2.2009 in der Wartezone der AR-
GE Köln-Mülheim antworteten 235 Menschen. Davon ga-
ben 40 Prozent „ich habe kein Geld erhalten“ als Grund für
ihren ARGE-Besuch an. Davon waren 4 Prozent schon seit
bis zu 4 Monaten ohne Geld. Die restlichen Wartenden
sprachen wegen anderer Dinge vor: Krankenkasse wurde
nicht bezahlt, Bewerbungskostenübernahme, Umzugsge-
nehmigung, Fragen zum Bearbeitungsstand, Einreichung
von Dokumenten und andere Dinge, die das Leben als Er-
werbsloser abwechslungsreich gestalten.
Fachleute gehen davon aus, dass nur ein geringer Teil die
ARGE gleich aufsucht, wenn das Geld nicht pünktlich auf
dem Konto ist. Viele warten noch einige Tage ab und die
meisten versuchen erst einmal telefonisch, Auskunft zu er-
halten. Die Dunkelziffer dürfte somit erheblich sein.
Derweil präsentiert die ARGE dem Kölner Stadtrat wieder-
holt unbrauchbare Zahlen. So heißt es im Dezemberbe-
richt, es gebe ca. 33700 Rückstände in Köln, es gebe im
Durchschnitt 1038 Rückstände pro ARGE-Standort (davon
gibt es je nach Rechnung 6 bis 8 Stück), es gebe alleine
im Standort Süd ca. 8700 Rückstände, davon 329 Fortzah-
lungsanträge und 9 Neuanträge.
All diese Zahlen, so widersprüchlich sie auch klingen, kön-
nen sogar stimmen, aber: Erstens werden in diesem Zah-
lenmaterial Äpfel mit Birnen, Bananen und wer weiß noch
was verglichen. Zweitens sind diese Angaben irrelevant.
Wichtig zu wissen ist doch einfach: Wieviele Menschen
standen zum Monatsersten ohne Geld da? Über diese Zahl
schweigt sich die ARGE aus. Und der Stadtrat, der eigent-
lich die ARGE kontrollieren sollte, fragt nicht nach. Dort
steckt man vor dem sozialen Brennstoff lieber den Kopf in
den Sand.
Es scheint in dieser Behörde also nichts Neues zu sein,Mitbürger monatelang auf ihr Geld warten zu lassen.Da kann man nur jedem Menschen wünschen,nicht auf diese „Sozialleistungen“ angewiesen zu sein.Was machen denn die Menschen,die monatelang auf ihr Geld warten,um zu essen?Kriminell werden?Viel anderes bleibt ihnen ja nicht.Und nebenbei bekommen die „Elite“ auf diese Art und Weise auch die Gefängnisse voll,was wiederum dem Beamtenstand zu Gute kommt,usw.Immer das gleiche Spiel.Der Bürger leidet unter der politischen Klasse und den „Eliten“.
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