Auswirkungen der Gentrifizierung – Wir leben das Leben der Anderen

21 Mrz

Wohnung verzweifelt gesucht

titelte der Kölner Stadtanzeiger , 

Und beschreibt die Probleme einer nach eigenen Aussagen gut verdienenden Mittelstandsfamilie :

„aber nicht genug, um bei den explodierenden Wohnungspreisen mitzuhalten“

Also, wenn sich sogar der gut-verdienende Mittelständler, trotz festem Job und mit einem guten Auskommen keine Wohnung mehr dort leisten kann,wo er jahrelang lebte, und dann feststellt, das sich :

„Dinge, die man sich wünscht, in Köln nicht verwirklichen lassen“

Nicht mehr, wäre treffender gewesen.Und nicht nur in Köln!

Nicht mehr, seit der Bürger nur noch das Nutz- und Melkvieh der „Eliten“, der großen unsichtbaren, der der politischen Klasse diktierenden, weil die Strippen dieser Marionetten ziehenden „Macht“ ist, die sich „die Welt macht, wie´s ihr gefällt“! Da ist es kein Wunder, das man zu seinem Entsetzen immer mehr vor allem Rentner sieht, die verschämt in Mülltonnen nach verwertbaren Pfandflaschen suchen. Denn was passiert mit z.B. alten, kranken, womöglich noch verwitweten Menschen, die Aufgrund der Vertreibung durch Gentrifizierung aus ihrem angestammten Umfeld, meist nach Jahrzehnten des lebens dort, diese gewohnte Umfeld verlassen müssen? Die dann keine Nachbarn mehr haben, die sie kennen, die sich untereinander ausgeholfen haben, denen man vertraute. Menschen, die komplett vereinsamen.

Ich behaupte, das viele dieser Menschen einfach aufhören zu leben, leben zu wollen, und sich in den „wohlverdienten“ Tod sehnen, denn wenn einem so langsam aber auch alles genommen wird, kann der Tod scheinbar ja nur noch eine Erlösung sein.

Im September werden sie in ein Haus in Bilderstöckchen ziehen: 123 Quadratmeter Reihenhaus mit kleinem Garten in einem Ort, bei dem vor zwanzig Jahren kaum einer dachte, dass man hier Geld mit Immobilien verdienen könnte.

Vor 20 Jahren dachte auch kaum einer, das wir Dank Berlin/Brüssel/EU/Euro so tief im Schlamassel sitzen, wie wir es jetzt tun. Vor zwanzig Jahren dachte niemand, das er in Zukunft nicht mehr von seiner Arbeit leben kann, weil andere von seiner Arbeitskraft leben, ohne selbst zu arbeiten.Fast niemand hätte gedacht, keinen bezahlbaren Wohnraum mehr zu finden, zumindest dort, wo man weiterhin leben möchte, und nicht da, wo andere wollen, das man in Zukunft lebt. Andere wollen, das man „Menschenfutter“ statt des Namens würdiger Lebensmittel kaufen muss, andere wollen, das man NSU-Gate nicht aufklärt. Andere wollten den Euro, die politische EU, ein Europa der Anderen. Andere werfen Banken das Geld hinterher, um den Euro zu rette, andere wollen, das dies der Unschuldige, weitestgehend entmündete, bevormundete, steuerzahlende Bürger muss, der nicht den „Eliten“ angehört.

Vor 20 Jahren hätte also niemand gedacht, das wir nicht mehr unser Leben leben, sondern das uns diktierte, das für den kleinen Mann geplante Leben im Hamsterrad derer, die wollen, das wir so leben, wie wir jetzt leben, die von uns profitieren,uns aussaugen. Die uns mit höchster Geschwindigkeit eine Zwei-Klassen-Gesellschaft aufzwingen, in einer „Eliten-Diktatur“, indem sie auch die Mittelklasse verarmen lässt, und aus angestammten Wohngebieten vertreibt, um sich scheinbar sichere, bequeme „Eliten-Inseln“ in einem Meer aus Ungerechtigkeit und  Armut, allerdings auch verständlicher Wut und gerechtem Hass zu erschaffen.Wut und sogar immer mehr zunehmender, regelrechter Hass, den man als „Eliten-Deutschland“ natürlich sich selber zuzuschreiben hat, der sich in einer immer breiteren Bevölkerungsschicht EU-Deutschlands und EU-Europas zeigt. Der aber auch nur allzu natürlich ist.

Denn da der Mensch ja auch nur ein Tier ist, das über den Vorteil der Linguistik gegenüber anderen Tieren verfügt, und sich deshalb für intelligent und zivilisiert hält, kann man ja wunderbare Vergleiche ziehen.

Was passiert denn, wenn man einem riesigem Rudel hungriger Wölfe versucht, seine mühsam erjagte Beute wegzunehmen?

Wie vertreibt man ein Rudel Löwen aus seinem angestammten Lebensraum. Man muss die Löwen erschiessen, sonst bleiben sie, wo sie hingehören, wo ihr Jagdgebiet ist.

Auf den Menschen übertragen bedeutet das, das es nur allzu logisch und natürlich wäre, wenn der steuerzahlende Bürger das tun würde, was die Natur von ihm verlangt. Seinen Platz in der Hierarchie des Menschen zu beweisen, zu verteidigen, den Angreifer in die Flucht zu schlagen, der ihm die Früchte seiner Arbeit nehmen will. Sich nicht unterwürfig zu verhalten, nicht ergeben auf den Rücken legen, wenn der sich in Unterzahl befindliche , sich selber für ziemlich intelligent haltenden „Eliten-Prädator“ in fremden Lebensraum einschleichen, sich breit machen will. Sich für intelligent haltend, denn wie intelligent ist es denn, ein zahlenmäßig weit überlegenes wütendes,hungriges Rudel Wölfe immer weiter zu provozieren, ihn immer weiter durch „Beuteklau“ so weit zu reizen, bis dem Rudel aus instinktivem Überlebenswillen nichts mehr anderes bleibt, als den Räuber Dank zahlenmäßiger Übermacht in der Luft zu zerreissen, um dann von ihm,dem Prädatoren zu profitieren.

Leider scheint der Großteil der deutschen Steuerzahler schon so weit weg von natürlichen Instinkten, von intuitiven Warnsignalen, er scheint so degeneriert, so domestiziert zu sein, runtergezüchtet zu einem reinem Nutztier, das er sich lieber, zumindest bis jetzt noch, unterwürfig auf den Rücken legt, sein Erarbeitetes wegnehmen lässt, sich wie Nutztiere durch Gentrifizierung in den von den „Eliten“ bereitgestellten Käfig, sprich Vorstädte im günstigsten Fall oder ,Dörfer, wo der nächste Arzt 50km weit weg, und der nächste „Supermarkt“ im  Nachbarsdorf zu finden ist, „halten“ lässt.

Wie lange noch braucht es, bis auch das sich in der Überzahl befindliche steuerzahlende deutsche/EU-europäische Rudel gegen den Aggressor zur Wehr setzt? Warten wir tatsächlich mal wieder, bis alles zu spät ist, statt vorher schonmal darüber nachzudenken, was Wenn wäre, und langsam aber sicher zu beginnen, sich auf das vorzubereiten, was von allen Seiten Europas auf uns zukommt. Und nicht nur wie gewohnt seinen diktierten Pflichten nachzugehen, sondern einfach mal wieder anfangen, eine eigene Meinung zu haben.Gerade jetzt, wo alle Welt auf Zypern schaut, und man sich dort live anschauen kann, was hier gespielt wird.

Damit Sätze wie dieser vielleicht nicht mehr auf die steuerzahlende,ausgenutzte,ausgebeutete Bürgerschaft zutrifft,sondern auf die bisherigen Nutznießer dieser Herrscherhaltung:

Für manchen scheint kein Platz mehr in der Stadt

Danke,Deutschland

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Eine Antwort to “Auswirkungen der Gentrifizierung – Wir leben das Leben der Anderen”

  1. urpils666 März 21, 2013 um 17:03 #

    Reblogged this on The whole Truth – Die ganze Wahrheit.

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