Archive | Mai, 2013

Nach längerer Pause wieder zurück…

31 Mai

So, liebe Leser und Leserinnen, es kann endlich weitergehen. Doch wo fange ich am besten an? Starten wir bei der weiteren Einschränkung unserer „Freiheitsrechte“, so gesehen im Vorfeld der Blockupy-Aktionstage in Frankfurt :

Blockupy: Demonstrationsrecht im Eimer

Hunderte Aktivisten verbrachten Stunden in Polizeigewahrsam

Rund 200 Aktivisten wurden am Donnerstag auf einem Parkplatz der hessischen Autobahnpolizei festgehalten. Sechs Stunden verbrachten Sie dort, nicht nur mit voller Blase, sondern auch mit einer Wahl, die sich nur schwer mit dem Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit vereinbaren lässt: Leibesvisitation und Taschenkontrolle oder Rückfahrt nach Berlin.(neues deutschland)

Aber wer von einem wachsendem, repressiven Polizeistaat spricht, wird als Verschwörungstheoretiker belächelt. Da wird Erpressung von Seiten der „Obrigkeit“ betrieben:

Leibesvisitation und Taschenkontrolle oder Rückfahrt nach Berlin.

Ähnliches passiert auch immer öfter bei den Kölner Verkehrsbetrieben(KVB), was nur zu vergleichen ist mit der Rasterfahndung zu Zeiten des sogenannten „Linksterrorismus“(BufVerfSch?) in der BRDGmbH :

Empörung über KVB-Kontrollen

„Gestapo-Erinnerung“ durch Großkontrollen der KVB und der Polizei: Eine zugespitzt formulierte Beschwerde auf Facebook hat eine Flut von Kommentaren ausgelöst. Die KVB hat die Seite sperren lassen, will dem Verfasser aber antworten.

Köln. 

Die Bahn fährt in eine Haltestelle ein, die Türen öffnen sich und ein Trupp Kontrolleure und Polizisten versperren sämtliche Ausgänge. Wer aussteigen möchte, muss zuerst sein Ticket zeigen. Die Bahn bleibt solange an der Haltestelle stehen, bis alle Fahrgäste kontrolliert wurden. Eine derartige Kontrolle der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) sorgte in den vergangenen Tagen für eine Welle der Empörung auf Facebook.

In einem offenen Brief an das Unternehmen auf einer privat betrieben Facebook-Seite beklagte sich ein Nutzer darüber,

Facebook

dass man sich dabei fühle  „wie ein Schwerverbrecher und alte Menschen unweigerlich an die Zeiten erinnert werden, zu denen die Gestapo ins Haus kam und willkürlich Menschen abtransportierte“. Bei der Kontrolle seien  die Fahrgäste im „Befehlston angeschrien“ und „aus dem Wagen gezerrt“ worden. Die KVB hat Facebook inzwischen veranlasst, die Seite zu löschen. (ksta)

Die erste Frage, die sich mir stellt ist, mit welcher Legitimation deutsche, von Steuergeld finanzierte Polizisten stundenlang zum angeblichen kontrollieren von Fahrausweisen abkommandiert werden, während woanders z.B. Schlägereien, Einbrüche, Überfälle etc. geschehen? Der Grund wird wohl eher da liegen, das man mit Schwarzfahrern meist arme Menschen erwischt, die sich die Mit-höchsten Ticketpreise Deutschlands einfach nicht mehr leisten können, aber zum Beispiel aus Gründen von körperlichen Defiziten trotzdem auf diesen Konzern angewiesen sind. So bekommt man auch die Menschen in seine „Listen“, die sonst nie irgendwie negativ in Erscheinung getreten sind.

Was für mich nichts anderes als eine verdeckte Rasterfahndung ist, es muss ja zu jedem Menschen ein Profil geben, aus Sicht der „Elite“. Aus diesem Grund werden meiner Meinung nach auch immer mehr zweifelhafte Fahrradkontrollen angeordnet. Da erwischt man nämlich die, die weder Auto, noch mit der KVB fahren. Zweifelhaft, da einem für die usinnigsten „Verstösse“, wie z.B. kein Licht am Rad zu haben, morgens um 10, bei strahlendem Sonnenschein, „Knöllchen“ aufgebrummt werden, da „Obrigkeit“ sonst keine Veranlassung hätte, die Personalien dieser Personen feststellen zu „müssen“.

Der zweite interessante Aspekt an dieser „Wir zeigen, wer hier die Macht hat“-Mentalität ist der, das die KVB, ein nicht im internationalen Wettbewerb stehender, von der EEG-Umlage befreiter Konzern, mir nichts, dir nichts eine privat betriebene Facebook-Seite löschen lassen kann. So sieht es also aus, unter Konzernen wie der KVB und dem unsäglichen Facebook, der Kumpanei unter Konzernen, zum Nachteil der Bürger. Denn was hier auf der Strecke bleibt ist die Meinungs- sowie die Pressefreiheit, als auch der Datenschutz, was hoffentlich wieder einige tausend Facebook-User zum abmelden verleitet, ihnen die Augen öffnet, für wen diese Spionagemaschine in Wahrheit arbeitet.

Konzerne gehören den „Eliten“, da wird per Schulterschluss gerne mal die sogenannte „Demokratie“ ausgehebelt, die uns steuerzahlenden Bürgern vorgegaukelt wird. Nur weil jemand mit seinen Worten seine, und die Gefühle vieler anderer zahlender Kunden gegenüber dieses EEG-befreiten Konzerns KVB ausdrückt, in meinen Augen einfach die Wahrheit sagt.

Beklemmende Szenen an der KVB-Haltestelle Venloer Straße/Gürtel. Alle Bahnen, die einfuhren, wurden hier am Freitag von 17 bis 20 Uhr von einem Großaufgebot von Polizei und KVB-Mitarbeiterin empfangen.

Die Bahnen wurden angehalten und alle Insassen kontrolliert, während Beamte auf dem Bahnsteig darauf achteten, dass niemand entwischte.(Kölner Express)

Worauf allerdings überhaupt nicht eingegangen wird ist die Tatsache, das Menschen, die Freitags zwischen 17 und 20 Uhr müde von der Arbeit kommen, ein gültiges Ticket besitzen, und nur nach Hause möchten, daran aber von der KVB und der Polizei gehindert werden. Was nicht gerade die Laune für ein viel zu kurzes Wochenende steigert. Wofür bezahlt man denn dann überhaupt?

Der Service kann es nicht sein, nicht die „Freundlichkeit“ der meisten Mitarbeiter. Bei drei Tropfen Regen oder fallenden Laub ist auch von Pünktlichkeit nur noch zu träumen, sowie von frischer Luft und keinen Schwitzattacken im Sommer. Das essen und trinken wurde verboten, weil sonst die Bahnen verschmutzt wären. Kein Wunder, wenn keine Behältnisse zur Müllentsorgung vorhanden sind. Man bezahlt also, mal wieder, nur für Konzerne! Die im Schulterschluss mit der deutschen Polizei und Justiz eine verdeckte Rasterfahndung ermöglichen, schöne deutsche „Demokratie“.

Kommen wir jetzt zur Wahrheit der Woche, seltsamerweise aus einem Politikermund entfleucht. EU-Kommissar Günther Oettinger :

„Europa ist ein Sanierungsfall“

„Mir macht Sorge, dass derzeit zu viele in Europa noch immer glauben, alles werde gut.“

Brüssel habe „die wahre schlechte Lage noch immer nicht genügend erkannt“. Statt die Wirtschafts- und Schuldenkrise zu bekämpfen, zelebriere Europa „Gutmenschentum“ und führe sich als „Erziehungsanstalt“ für den Rest der Welt auf.

Doch dann fällt er zurück in typisches EU-Verhalten, wie dem aufwiegeln der Völker gegeneinander :

„Mir machen Länder Sorgen, die im Grunde genommen kaum regierbar sind: Bulgarien, Rumänien, Italien“

Kritiker kritisieren oder besser beleidigen :

Dazu komme, dass in vielen Ländern EU-kritische Bewegungen stärker würden. In Großbritannien regiere Premier Cameron mit einer „unsäglichen Hinterbank, seiner englischen Tea-Party“.

Sich als Herrscher aufspielen :

Besorgt äußerte sich Oettinger dem Blatt zufolge auch zur wirtschaftlichen Lage Frankreichs. Das Land sei „null vorbereitet, auf das, was notwendig ist“

Frankreich brauche eine Agenda 2010 „mit Rentenreform, was in Wahrheit Rentenkürzung heißt, längere Lebensarbeitszeit, Staatsquote runter“.

Heftige Kritik übte Oettinger der Zeitung zufolge an der Situation in Deutschland. „Deutschland ist auf dem Höhepunkt seiner ökonomischen Leistungskraft. Stärker wird Deutschland nicht mehr.“ Das habe auch mit der Tatsache zu tun, dass in Berlin „mit Betreuungsgeld, Frauenquote, Mindestlohn und Nein zum Fracking die falsche Tagesordnung“ bearbeitet werde.

Also gibt Oettinger doch damit zu, das die EU keinerlei Wert legt auf gerecht und fair bezahlte Arbeit, denn keine Regierung hat ein Interesse an einer finanziell unabhängigen Bevölkerung. Und Fracking wird in Zukunft sowieso in Europa weitverbreitet angewendet werden, da Demonstrationen und Unterschriftensammlungen für Petitionen eh nur müde belächelt werden, von diesen Kleptokraten.

Dadurch drohe „ein Teil dessen, was an Wettbewerbsfähigkeit und Agenda 2010 im Zuge der letzten Jahre erreicht worden ist“, wieder preisgegeben zu werden.

Alleine schon die Frechheit zu besitzen, Agenda2010 mit „erreichen“ in einem Satz zu erwähnen, grenzt an Perversität. Etwas erreicht haben nur Konzerne und Konzernstaaten, wie immer auf Kosten der Bürger.

Was hätten wir zum Thema Überwachung neues ?

Innenminister: Blitzer-Freibrief für die NRW-Städte

Wer garantiert den Autofahrern denn, das sie nur „geblitzt“ werden, wenn sie zu schnell fahren, und nicht vielleicht doch dauerhaft gefilmt und fotografiert wird, wer in welchem Auto fährt, wann und wohin, so also Bewegungsprofile erstellt werden können. Heute muss man der Obrigkeit leider alles zutrauen, und da trifft es sich doch, wenn diese überall „blitzen“ darf.

Das Ministerium plant eine Verwaltungsvorschrift, die es Kommunen erlaubt, Autofahrer etwa auch auf Schulwegen und in Tempo-30-Zonen zu kontrollieren. „Wir wollen, dass die Kommunen dort die Geschwindigkeit messen dürfen, wo gerast wird“, sagte Jäger der „WAZ“.

Indirekt gibt der Minister für Überwachung damit zu, das bis jetzt an Stellen geblitzt wurde, an denen man abkassieren konnte, statt den Verkehr sicherer zu machen. Und jetzt, in Zeiten von Überwachungswahn, nutzt man als Ausrede, weiter filmen, fotografieren, Profile erstellen zu können, das man ja mal da messen könnte, wo gerast wird. Heisst nichts anderes als mehr Überwachung unter falschem Vorwand. Warum man gegenüber solchen Apparaturen so mißtrauisch sein sollte?

Automatische Fotoüberwachung bei Einreise in die Niederlande

Zur Vorbereitung von gezielten Kontrollen(…)

Bei der Einreise in die Niederlande werden Fahrzeuge seit Mittwoch an einigen Tagen automatisch fotografiert. Nach Abgleich mit einer Datenbank werden bestimmte Wagen dann gezielt kontrolliert. Das neue System mit dem Namen „Amigoboras“ solle bei der Kriminalitätsbekämpfung helfen, sagte der Sprecher des niederländischen Grenzschutzes, Alfred Ellwanger, auf dapd-Nachfrage.(abendblatt.de)

Was mich zur weiteren Abschaffung von angeblichen Freiheitsrechten bringt :

Bei Einwanderer-Flut erlaubt EU Grenzkontrollen

Europaparlament, EU-Kommission und EU-Staaten einigen sich auf eine Einschränkung der Reisefreiheit im Schengenraum: Grenzkontrollen sollen möglich sein, wenn viele Einwanderer illegal einreisen.(welt.de)

Nun wird auch das einzig positive, das uns das politische Europa jemals gebracht hat, mit dem die Bürger gelockt wurden, doch der EU beizutreten, langsam, heimlich, still und leise wieder abgeschafft, Grenzkontrollen wieder eingeführt, natürlich nur um illegale Einwanderer in ihren armen Ländern separieren zu können. In Wahrheit ist der Grund natürlich wieder einmal nur vorgeschoben, um dem Bürger(in den bis jetzt noch nicht bankrotten EU-Staaten) vorzugaukeln, es wäre zu seinem Besten. Tatsächlich wird so wieder einmal mehr Nationalismus geschürt, Vorurteile gegen Ärmere, und so ganz nebenbei werden die nicht so aufmerksamen Menschen so langsam daran gewöhnt, das es „normal“ ist, immer und überall nach seinen Papieren gefragt zu werden, kontrolliert und durchsucht zu werden.

Zum Schluss nach meiner langen Pause möchte ich euch noch ein Video ans Herz legen, das ihr unbedingt schauen solltet. Das erklärt ziemlich genau, was hier(EU) im Moment passiert, am Beispiel von Russland und Griechenland :

Blaupause für die Plünderung einer Nation – Beispiel Rußland, Griechenland – CATASTROIKA

Ruhig mehrmals schauen, und sich gut durch den Kopf gehen lassen!!!

Danke, Deutschland