Deutschland, einig Lügenland

2 Jun

Auch wenn es teilweise weh tut, muss man ja den Propaganda-Medien täglich ein wenig Zeit widmen, um feststellen zu können, welche Bären uns wieder aufgebunden werden sollen. Und jetzt, so kurz vor der Wahl, wird wieder versprochen und gelogen, das sich die Balken biegen. Als angeblich auf Wählerstimmen angewiesener Angehöriger der politischen Kaste wäre mir das einfach zu blöde, ein Volk zu belügen, das ganz genau weiß, das es belogen wird, aus wahlkampftaktischen Gründen.

Wir haben also demnächst mal wieder die „höchst-demokratische“ Möglichkeit, wählen zu „dürfen“. Alle Jahre wieder dürfen wir den Besten unter den vom Volk alimentierten Lügnern heraussuchen, um ein Gefühl des Mitspracherechts, des gefragt werdens vorgegaukelt zu bekommen. Wir alle wissen, was davon nach der Wahl noch im Gedächtnis bleibt, nämlich nichts!

Schauen wir uns doch mal ein paar Themen an :

Unionsprogramm für Bundestagswahl

Alle buhlen um die Mieter (sueddeutsche.de)

Demo gegen Mietwahnsinn


Vor allem in Großstädten sind Mietwohnungen für viele praktisch unbezahlbar geworden. Immer öfter gibt es Demonstrationen für eine Preis-Deckelung.
(Foto: dpa)

Ja, vor allem all die, die dafür Verantwortlich sind, das die Rechte der Mieter immer weiter beschränkt, und die der Vermieter(meist Konzernen/Heuschrecken) gestärkt wurden, und werden. Und die dafür verantwortlichen Wirtschafts-,Finanz- und Lobbyisten-Marionetten, in der BRDGmbH wie weltweit Politiker genannten Individuen, besitzen die dreiste Frechheit, jetzt so tun zu wollen, die eigenen Erlasse und Gesetze in Frage zu stellen.

Aber sicher, ich baue jahrelang ein Haus, und wenn es dann dem Mieter nicht gefällt, reisse ich es wieder ab, und baue es nach den Wünschen des Mieters neu . Vielleicht in Alice`s Wunderland, aber nicht in der BRDGmbH! Hier wird mal wieder so schlecht gelogen, das es einem die Weißglut ins Gesicht treibt.

Schauen wir weiter :

Die Union auf den Spuren der Opposition: Nach der SPD setzt nun auch die CDU auf eine Preisbremse bei neuen Mietverträgen. Die Sozialdemokraten ärgern sich über den „Themenklau“ und sprechen von „Volksverdummung“.

Welch paradoxe Züge solch ein „Wahlkampf“ doch annehmen kann? Ein „Verein“ der politischen Klasse, aus dem grauen Einheitssumpf der sogenannten Parteien, wirft den anderen vom Volk finanzierten Steuergeldvernichtern vor, „Volksverdummung“ zu betreiben.

Ist es nicht ein wenig peinlich, auf solch perfide Art und Weise den Bürgern einreden zu wollen, es würde auch nur der kleinste Unterschied zwischen diesen „demokratischen Institutionen“ bestehen. Als erstes fällt doch auf, das jahrelang nur gegen die Mieter gearbeitet wurde, und kurz vor der Wahl wird versprochen, das sich nach der Wahl alles ändern soll. Den Bürgern soviel Dummheit zu zugestehen grenzt ja schon an den Straftatsbestand der Beleidung.

Die politische Klasse führt hier das immer wiederkehrende, schlecht gespielte Märchen von freien, demokratischen Wahlen auf, ein weiteres Ablenkungsmanöver, um das steuerzahlende Volk hinters Licht zu führen. Alle paar Jahre zwischen Tod und Teufel „wählen“ zu dürfen, während neue, politisch aufbegehrende Parteien von den „Eliten“-gesteuerten Massen- und Propagandamedien „totgeschrieben“ werden. Was nichts anderes als politische Einflussnahme ist, damit nichts und niemand in den „elitären“ Zirkel der Parteibonzen der alten Parteien eindringen kann, niemand feststellen soll, oder besser Beweise dafür zu finden, das alles nur ein grosses Laienschauspiel ist.

Ein mir bekannter Autor hat sich vor Jahren in die Kölner NPD eingeschlichen, um aus dem Inneren heraus zu berichten :

Ich kann mich an Erzählungen erinnern, in denen beschrieben wurde, wie sich vor der Öffentlichkeit aufgrund von Differenzen zwischen den „Parteien“ lauthals gestritten wurde(zur „Unterhaltung“ der Bürger), am Ende der Versammlung der Versammlungsort geschlossen von allen Parteimitgliedern durch den Hinterausgang verlassen wurde, und in einer Kneipe in der Kölner Altstadt bei ein paar mehr Kölsch dann „Politik“ gemacht wurde. Die Streitereien vor der Öffentlichkeit waren nur Schauspielerei. Und daran hat sich bis heute auch nichts geändert.

Bundestagswahlkampf

Wie Merkel und Steinbrück um die Gunst der Mieter buhlen (sueddeutsche.de)

Wohnen ist in Städten wie München, Frankfurt oder Hamburg richtig teuer geworden. Dort zahlen Einwohner bis zur Hälfte ihres Einkommens für die Miete. Dass in Großstädten wie diesen auch jede Menge Wähler wohnen, haben nun die Parteien im Wahlkampf erkannt – und werfen sich ins Zeug, um deren Gunst zu gewinnen.

Verstanden, was ich meine?

Bundestagswahlkampf

Merkels Wahlgeschenke sollen 28,5 Milliarden Euro kosten

Bezahlbares Wohnen, Unterstützung für Familien und Absicherung gegen Berufsunfähigkeit: Hier will Kanzlerin Angela Merkel (CDU) beim Wahlkampf Stimmen sammeln. Mit Wahlversprechen im Gesamtvolumen von 28,5 Milliarden Euro will Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Informationen des Handelsblatts in den Wahlkampf ziehen.

Aber was ausser Kosten(Steuergeld), belogen und für dumm verkauft zu werden, hat denn der Arbeitgeber dieser unfähigen, nur auf das eigene Wohl bedachten politischen Klientel, der steuerzahlende Bürger?

Der kann sich aufgrund von fehlendem, bezahlbarem Wohnraum auf Campingplätze zurückziehen, raus aus den Städten. Die schleichende Umsiedlung der ärmeren Bevölkerung hat schon längst begonnen :

(…) wie die Armut Menschen zwingt, aus ihren Wohnungen auf Camping-Plätze zu ziehen. Ein hartes Schicksal! Wir fragten Experten: Gibt es sowas wirklich?

Und die sagen eindeutig: Ja!

„Wir beobachten schon eine ganze Weile“, meint Sandra Horn, die einen Camping-Platz in Spich (zwischen Köln und Bonn) verwaltet. „Dieses Angebot wird vermehrt in Anspruch genommen.“

Wie sieht das dann konkret aus? „Unsere Langgäste haben aus beruflichen oder privaten Gründen oder auch durch Schicksalsschläge alles verloren und wissen nicht, wohin.“

Viele wollten nur „für den Übergang“ mieten. „So ein bis zwei Monate, bis sie etwas gefunden haben – und bleiben manchmal doch mehrere Jahre(…) Aber das ändert nichts daran, dass der wahre Grund ein anderer ist. Einer unserer Gäste zum Beispiel hat seit mehr als 13 Jahren keinen eigenen Wohnraum mehr gehabt.“

Woran liegt das? „Für viele Haushalte ist das Wohnen in den Großstädten, Ballungszentren oder Universitätsstädten kaum noch bezahlbar“, sagt Franz-Georg Rips,
Präsident des Deutschen Mieterbundes. „Hier fehlen heute schon über 250.000 Mietwohnungen.“

Wer umziehen wolle, zum Beispiel aus beruflichen Gründen, wer nach Familiengründung oder Ehescheidung eine neue Wohnung sucht, müsse für den neuen Mietvertrag „oft 20, 30 oder 40 Prozent mehr zahlen, als ortsüblich ist. Wer nicht zahlen kann, muss nach Alternativen suchen: WG, Wohnen auf dem Land und jetzt auch Dauercamping.“ (Kölner Express)

Oder hier :

Leben im Wohnwagen (welt.de)

(…)

Genaue Statistiken darüber, wie viele Menschen ihren Lebensabend auf solchen Plätzen verbringen, gibt es nicht. Das Statistische Bundesamt erfasst lediglich Dauercamper, also diejenigen, die einen Wohnwagen mit festem Standort haben. Knapp 650.000 Standplätze gibt es bundesweit schätzungsweise, und mehr als die Hälfte davon sind Dauerstandplätze oder mietbare Wohnwagen.

Brandschutzauflagen werden umgangen

Wie viele der Dauercamper jedoch ständig auf den Plätzen leben, erfasst niemand – was auch daran liegt, dass die günstige Wohnform vielerorts nur halblegal ist: Einige Platzbetreiber haben sich mit den Kommunen darauf geeinigt, dass sozial Schwache zwar in Wohnwagen leben, aber offiziell anderswo gemeldet sind, zum Beispiel bei Freunden, Verwandten oder Sozialvereinen.

Das hat für die Städte und Gemeinden den Vorteil, dass sie günstigen Wohnraum für Menschen mit wenig Geld gewinnen und gleichzeitig Bauauflagen, etwa für Brandschutz, umgehen können.

„Wir erleben momentan ein Auseinanderdriften der Campingplätze in zwei Gruppen“, sagt Thurn. „Es gibt die Plätze, die investieren, um für mehr Urlaubscamper attraktiv zu werden. Und es gibt die Gruppe der Plätze, die sich zu lange auf die Dauercampernachfrage verlassen und jetzt mit einem Investitionsstau zu kämpfen haben.

Gerade diese Plätze könnten zu Wohngebieten prekärer Gesellschaftsgruppen mutieren.“ Zur zweiten Gruppe zählt die Mehrheit der Plätze. Denn von den bundesweit rund 3600 Campingplätzen sind laut ADAC nur 1200 für Urlaubscamper zu empfehlen.

Die Scheidung machte ihn arm

Auf dem Campingplatz Rhein-Sieg regnet es an diesem Morgen, ein kalter Wind weht. Jörg Berg hat die Schirmmütze tief ins Gesicht gezogen. Er repariert gerade eine Gemeinschaftsdusche – unterbricht aber seine Arbeit, um sein Zuhause zu zeigen: einen in die Jahre gekommenen Wohnwagen mit orange gestreiftem Vordach, der notdürftig mit Plastikplanen gegen Nässe geschützt ist.

Daneben ein zweiter Wagen, der bis unters Dach mit Umzugskartons vollgestopft ist, Bergs Besitztümern. „Seit zwei Jahren bin ich hier“, sagt er und zieht an seiner Zigarette. Dann erzählt er, was ihn hierher verschlug: eine Scheidung, die ihn viel Geld gekostet und seine Lebensplanung umgeworfen habe, eine Berufsunfähigkeit, die dazu führte, dass er mit 1100 Euro Rente im Monat auskommen müsse. „Ich hatte mal eine Wohnung hier in der Nähe, da hat aber die Miete fast 800 Euro gekostet.“

Seither lebt er auf dem Campingplatz in Lohmar, am Flüsschen Agger gelegen, eine halbe Autostunde entfernt von Köln. Er arbeitet als Platzwart, seit Kurzem fest angestellt. Zu den 244 Euro Miete, die er monatlich für den Wohnwagen zahlt, kommen nur noch die Heizkosten – etwas über 100 Euro kosten ihn die Gasflaschen im Winter pro Monat, schätzt er.

Laut Statistischem Bundesamt erhielten 2010 mehr als 412.000 Ruheständler die sogenannte Grundsicherung im Alter, eine Senioren-Sozialhilfe, das sind 70.000 mehr als 2005. Zum Teil liegt das daran, dass die Zahl der Alten steigt. Dennoch bleibt die Frage: Wo sollen die Menschen leben, die sich von ihrer Rente kaum eine Wohnung leisten können?

Dauercamper vergraulen Urlauber

Bergs Vermieterin und Chefin heißt Sandra Horn. Die Mittzwanzigerin hat ein Herz für verkrachte Existenzen. „Bei uns wohnen viele, die Hartz IV beziehen, und viele Ältere“, sagt Horn, die in ihrem einfachen Büro neben der Einfahrt zum Campingplatz sitzt und um deren Beine zwei Hunde streichen. Offiziell darf man hier nicht mit Hauptwohnsitz wohnen. Mehr als 100 Leute leben trotzdem ständig hier, schätzt Horn. Gemeldet sind sie anderswo. Es sind nicht nur Ältere, aber viele seien im Seniorenalter, sagt sie.

Dem Bundesverband der Campingwirtschaft (BVCD) scheinen Plätze wie der von Sandra Horn ein Dorn im Auge zu sein. „Das ständige Wohnen auf einem Campingplatz“, schreibt Verbandspräsident Gunter Riechey, würde dessen „Charakter negativ beeinflussen“.

Mit anderen Worten: Menschen, die in Wohnwagen leben, vergraulen Urlauber. Die Vorstellung, dass der Wagen für manchen Ruheständler ein pragmatischer Alterswohnsitz ist, passt offenbar nicht ins Selbstbild des Verbandes, der Camping als modernes Urlaubserlebnis vermarkten will.

Ihr Platz sei kein Auffangbecken für hoffnungslose Fälle, betont Horn. Vielmehr sei er eine Brücke zurück für viele, die eine „schwierige Phase“ durchlebten. „Wir haben hier einige wohnen, die vorher obdachlos waren, jetzt wieder eine Arbeit haben, aber sich noch keine Wohnung leisten können.“ In den vergangenen Jahren habe sie sogar ein wenig aussortiert, sagt Horn, und ein paar „schlimmen Alkoholikern“ den Pachtvertrag gekündigt, damit sich auch andere Bewohner wohlfühlen könnten. Platzwart Berg sagt, er schätze den Zusammenhalt: „Hier wohnen Leute, die nicht viel Glück hatten im Leben. Deshalb hilft man sich.“

Der Bundesverband der Campingwirtschaft (BVCD) setzt also lieber auf Urlauber, als sich für ihre Mitbürger einzusetzen, stark zu machen.Es wird einmal mehr über die Opfer der Globalisierung(der Errichtung einer Neuen Weltordnung) geschimpft, statt über die Ursachen oder die Verursacher. Das ist Deutschland 2013!

Dem Bundesverband der Campingwirtschaft (BVCD) scheinen Plätze wie der von Sandra Horn ein Dorn im Auge zu sein. „Das ständige Wohnen auf einem Campingplatz“, schreibt Verbandspräsident Gunter Riechey, würde dessen „Charakter negativ beeinflussen“.

Heisst nichts anderes, als das arme, „asoziale“ Opfer der „Eliten“ noch nicht einmal das Recht haben, auf Campingplätzen zu leben, weil es den Umsatz einiger weniger schmälern könnte!

Der Euro kommt: Ab 1. Januar 2002 offizielles Zahlungsmittel

Und da man im „Wahlkampf“ auch gerne an fremden Ufern fischt, versucht man sich auch an netzpolitischen Themen, von denen man allerdings gar keine Ahnung hat, bzw. bis jetzt nichts dagegen unternimmt, das Konzerne wie die Telekom auch im Internet eine 2-Klassen-Gesellschaft einführen will, wird. Wer mehr bezahlen kann, als je nötig gewesen ist, kann weiter unbeschränkt(nicht unbeobachtet!) surfen. Da ja bei uns in der BRDGmbH alles marode zu sein scheint, die Strom- wie Internetverbindungen, wie uns immer erzählt wird, von den „Eliten“ und ihren Medien. Vor drohenden Energie-Blackouts wird „gewarnt“, während wir überschüssigen Strom an unsere Nachbarländer verkaufen, um Stromkostenerhöhungen ohne großen Widerstand in der Bevölkerung zu diktieren. Die Telekom begründet ihren tiefgehenden Einschnitt in das Internetgeschehen mit den Kosten von erforderlichen Netzausbauten, da sonst der Datenfluss bei der anfallenden Datenmenge nicht mehr gewährleistet wäre. Und IM Erika verspricht kurz vor der Wahl :

Flächendeckendes schnelles Internet bis 2018 und in den Städten mobiles Internet und WLAN für jeden.

Man könnte sich jetzt fragen, wer hier lügt, wobei man aber zu der Feststellung kommt, das sowohl die Telekom aus kapitalistischen Gründen, als natürlich auch die „Kanzlerin“ im Wahlkampf lügt. Näheres werden wir dann 2018 sehen, 2013 kann man aber schonmal vollmundig viel versprechen, was dann eh niemals Wirklichkeit wird.

Denn entweder bricht dann bei uns das komplette I-Net zusammen(Telekom), oder es wurden, wie immer, „Wahlkampf“versprechen nicht gehalten(Merkel).

Was hätten wir noch an famosen Lügen :

DEUTSCHE BAHN – Einsatz von Drohnen gegen Graffitisprüher

Spontan fällt mir da ein, das mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen, auch nicht viel bringt. Doch da der Grund der „Graffiti-Bekämpfung“ auch nur ein vorgeschobener ist, eine Lüge, da alleine die Kosten der Anschaffung den Sinn der ganzen Aktion anzweifeln lässt. Ich erinnere mich an den Streit der Bahn mit dem Innenministerium, das von der Bahn mehr Überwachung forderte, auf eigene Kosten. Sind das jetzt Eingeständnisse der Bahn an unsere Überwachungsbehörden? Mir scheint es so!

Jedenfalls könnte man ewig so weitermachen, doch seltsamerweise scheint die Sonne, mitten in Deutschland, mitten im Frühling, und das muss man ausnutzen. Wer weiß, wann wir hier das nächste mal die Chance auf ein wenig Sonne und dem damit verbundenen Wohlgefühl erleben dürfen, also werde ich jetzt ein paar Stunden die fast leeren Akkus aufladen.

Danke, Deutschland

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