Vor 9/11 war… Das Waco-Massaker

6 Jun

Ich werde hier mal eine kleine (nicht-chronologische, sonst hätte ich mit Pearl Harbor begonnen…) Serie starten, mit dem Titel : Vor 9/11 war…

Diese Vorfälle in der US-amerikanischen Geschichte, zeigen auf, das „unser“ Big-Brother nicht erst seit 9/11 mit (teils wissentlich zugelassenen) Anschlägen auf das eigene Volk versucht, seine Macht zu erhalten, seine Ziele durchzusetzen. Sich „unbequemen“ Menschen zu entledigen, zu lügen, betrügen und verleumden. Und da „wir“, der 53. Bundestaat der USA, durch solche Taten und den daraus fogenden Konsequenzen (Überwachung, Übergriffe durch Polizeibeamte, Kriegstreiberei…) auch betroffen sind :

Nach Berichten über den angeblichen sexuellen Missbrauch von Kindern durch Koresh und den Besitz illegaler Waffen begannen die Behörden mit Ermittlungen. Am 28. Februar 1993 versuchte das Bureau of Alcohol, Tobacco and Firearms (ATF) eine Durchsuchung des Mount Carmel, des Hauptquartiers der Davidianer, durchzuführen. Darauf hin kam es zu einem Schusswechsel, bei dem vier ATF-Beamte und fünf Davidianer starben.

Im Anschluss an diese Konfrontation belagerte das FBI Mount Carmel 51 Tage lang und wendete dabei psychologische Waffen an.

Am 19. April unternahm das FBI den Versuch, mit Pionierpanzern CS-Gas in den Gebäudekomplex zu leiten. Laut Aussagen von Beamten der US-Regierung sowie einem Feuerwehrmann, der in direktem Kontakt mit dem ATF stand, zündeten die Davidianer daraufhin das Gebäude an, obwohl sie über Lautsprecherdurchsagen informiert worden sein sollen, dass keine Erstürmung des Gebäudekomplexes stattfinden sollte.Bei dem Brand und durch Schussverletzungen starben 76 Davidianer, darunter schwangere Frauen und Kinder und David Koresh selbst. Lediglich neun Davidianer überlebten den Brand. Unter Verweis auf die Gefahr, dass Rettungs- und Feuerwehrkräfte von den Davidianern beschossen werden könnten, hielt das FBI die Feuerwehrfahrzeuge zurück. Durch die Pionierpanzer wurden aber große Löcher in das Gebäude gerissen, durch die die Davidianer eventuell hätten entkommen können

Die Erstürmung wurde teilweise live von mehreren US-amerikanischen Fernsehsendern übertragen und fand weltweites Interesse. Verschwörungstheoretiker zweifeln die Darstellung der US-Regierung über die Ereignisse an und behaupten, dass das FBI das Feuer gelegt hätte. Besonders die Ultra-Rechte wurde durch den Vorfall beeinflusst.

„So zündete Timothy McVeigh am 19. April 1995, dem zweiten Jahrestag der (finalen) Erstürmung des Mount Carmel Center, als „Rache für Waco“ eine Lastwagenbombe vor einem Bundesgebäude in Oklahoma City; dabei starben 168 Menschen.“ (offizielle Darstellung, Anm. BRD-AKUT)

Die Regierung führte von sich aus eine Untersuchung durch und startete dazu eine spezielle Anfrage vor dem Danforth-Ausschuss. Während der offiziellen Zeugenaussage verneinte das FBI den Gebrauch oder sogar Zugang zu pyrotechnischen Vorrichtungen jeglicher Art. Der Danforth-Ausschuss gab einen Report heraus, welchem zufolge das Feuer im Inneren des Gebäudes von Davidianern gelegt wurde. Im Jahre 1999 jedoch musste das FBI zugeben, dass die Zeugenaussage vor dem Danforth-Ausschuss falsch war. Das FBI gibt inzwischen zu, dass am Tag des Feuers pyrotechnische Flite-Rite-Granaten eingesetzt wurden (dabei handelt es sich um CS-Gas-Granaten, die das Gas durch einen Verbrennungsprozess freisetzen); der genaue Zeitpunkt ist hingegen noch offen. Dass das FBI zugibt, falsch ausgesagt zu haben, stellt für Kritiker auch die Gültigkeit der Schlussfolgerungen des Ausschusses in Frage. Eine neue Untersuchung hat die Regierung bisher nicht veranlasst.

Als Koordinator der aus der Gewalt der Sekte befreiten Kinder kritisierte der Kinderpsychiater Bruce D. Perry eine wider besseres Wissen unrealistische psychologische Einschätzung der FBI-Einsatzgruppe, deren Konsequenzen zum katastrophalen Ende der Aktion beigetragen habe.Auch in der US-amerikanischen Dokumentationsserie Sekunden vor dem Unglück wird die Erstürmung kritisch beleuchtet.

Neun Davidianer wurden verurteilt, unter anderem wegen Totschlags (Voluntary Manslaughter, vergleiche unter Tötungsdelikt), der Verwendung einer Waffe während eines Verbrechens und Besitzes illegaler Waffen. (wikipedia)

Im nächsten Teil schauen wir uns dann den aus dem Waco-Fall angeblich resultierendem Anschlag in Oklahoma City an, der angeblich von Timothy McVeigh aus Rache wegen Waco ausgeübt worden sein soll, laut offizieller Darstellung.

Danke, Deutschland

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