Das dient alles nur ihrer Sicherheit…

8 Jun

„Lassen Sie es mich so einfach wie möglich sagen: Transparenz und das Rechtsstaatsprinzip werden der Maßstab dieser Präsidentschaft sein!“

Barack Hussein Obama II, 21. Januar 2009, sein erster Tag im Amt als POTUS(President of the United States).

„Man kann nicht 100 Prozent Sicherheit und 100 Prozent Privatsphäre und null Unannehmlichkeiten haben“

Barack Hussein Obama II, 07. Juni 2013, nachdem er seinem Namen als Überwachungs- und KriegsPOTUS alle Ehre gemacht hat.

oba

quote-they-who-can-give-up-essential-liberty-to-obtain-a-little-temporary-safety-deserve-neither-liberty-benjamin-franklin-65439 „Diejenigen, die bereit sind grundlegende Freiheiten aufzugeben, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.“

Wie so ziemlich alles, was aus den Mündern der mit gespalteten Zungen bestückten Wirtschafts-, Finanz-, Lobbyisten-, Logen- und Bruderschaften gesteuerten Schlangen, alias „Politikern“ kommt, versucht Obama seine 1984-Tatsachen mit einer Lüge zu rechtfertigen. Der uns weltweit mittlerweile altbekannten Lüge von Sicherheit, gewährleistet durch den Verzicht auf Bürger- und Menschenrechte. Und damit nicht genug, als hätte er eine Saisonkarte fürs Lügenkarussell gewonnen, fährt er dreist fort :

Er versicherte aber, dass die Sammlung von Telefondaten durch die Sicherheitsbehörde NSA keine Namen oder Inhalte enthalte. „Niemand hört Ihre Anrufe ab„, sagte er – erfasst würden nur Dauer der Telefonate und Nummern.

Aber natürlich, Mr POTUS, sie investieren eine Menge an Geld, Zeit, Arbeitskräften, Rechner-Power und die damit verbundenen Energiekosten(na gut, wer „fracked“, kann das 5-10 Jahre bezahlen…), und sie wollen uns weismachen, das sie nicht wissen, wen sie da bespitzeln? Für wie dämlich halten sie die Weltbevölkerung eigentlich?

Zu Berichten über die Überwachung des Internets sagte Obama, dass dies „nicht für US-Bürger“ gelte und nicht für „Menschen, die in den USA leben

Als ob ihnen „ihre“ Bürger das abkaufen würden. Wieso haben die „Eliten“gesteuerten „Überwachungs-Regimes“ weltweit solche Angst vor dem eigenen Volk, das sie sich in eine Schein- und Traumwelt zurückziehen, in der sie denken, das ihnen geglaubt wird? Anders sind solch schlechte Lügen doch nicht zu erklären. Denn :

Außerdem schöpft der größte und mächtigste Geheimdienst der Welt, der 35.000 bis 55.000 zivile und militärische Mitarbeiter beschäftigen soll, gemeinsam mit der Bundespolizeibehörde FBI Fotos, Filme und andere Inhalte der neun Internetriesen ab. Microsoft, Yahoo, Google, Facebook, AOL, Skype, YouTube, Apple und das gerade im Nahen Osten populäre PalTalk werden laut einer als „Top Secret“ ausgewiesenen Powerpoint-Präsentation der NSA rund um die Uhr angezapft.

„Unsere“ Propaganda-Presse springt auf den Zug der angeblich Ahnungslosen auf, und präsentiert bestehende, bekannte Fakten als „DIE Neuheit“.

Wie von einem gigantischen Staubsauger werden in einem Ende 2007 gestarteten Programm namens „Prism“ (Prisma) alle Daten aufgesogen, die per Computer, Smartphone, iPad, Kindle oder anderen digitalen Endgeräten aus Wohnzimmern und Büros versandt werden.

Was, das Internet wird überwacht? Jetzt bin ich aber geschockt! Das hätte ich nie gedacht, schon gar nicht von dem Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten, oder von Microsoft, Yahoo, Google, Facebook, AOL, Skype, YouTube, Apple, ja vor allem von all denen hätte ich das nie gedacht!(SARKASMUS!!!)

Provider zur Kooperation gezwungen

Die richtige Balance zwischen dem Schutz der Amerikaner vor einem Terroranschlag und dem Schutz der Privatsphäre bleibe gewahrt.

Wessen Privatsphäre denn, Mr POTUS? Da kann es sich ja wohl nur um die Privatsphäre der mit Lebensmitteln spekulierenden, mit Waffen handelnden, Wasser privatisierenden, Fracking betreibenden, Krisen auslösenden und in die Länge ziehenden, steuerhinterziehende, gegen das eigene Volk mit aller Brutalität oder Schlitzohrigkeit vorgehende, kriegstreiberische Überwachungs- und Bevormundungs-„Elite“ handeln.

Das Prism-Programm wurde unter George W. Bush(!!!)

gestartet. Zunächst waren Microsoft (seit September 2007), Yahoo (März 2008) und (ab 14. Januar 2009) Google betroffen. Unter Obama kamen Facebook (Juni 2009), PalTalk (Dezember 2009), YouTube (September 2010), Skype (Februar 2011), AOL (März 2011) und Apple (Oktober 2012) hinzu. „Dropbox folgt demnächst“, zitiert die „Washington Post“, die zuerst über Prism berichtete, aus ihr zugespielten NSA-Unterlagen mit Blick auf den externen Speicher-Dienstleister.

Quellen : spiegel.de und welt.de(jaja, ich weiß…)

Jedenfalls,

„Diejenigen, die bereit sind grundlegende Freiheiten aufzugeben, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.“

Benjamin Franklin

Danke, Obama

Danke, NSA

 

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Eine Antwort to “Das dient alles nur ihrer Sicherheit…”

  1. roseny Juni 9, 2013 um 15:08 #

    Ja, es mag der Sicherheit dienen – ich frage mich manchmal, wessen Sicherheit gewährleistet werden soll?

    Auf der anderen Seite haben Datenmessies zwar viele Daten – letztlich aber nur Intepretationen. Sie schwören zwar Stein und Bein, dass sie die Daten sinnvoll auswerten können, aber wenn das wirklich der Fall wäre, dann hätte man da ein Mittel, immer die richtigen zusammenzubringen. Wer das könnte, würde wahrscheinlich sehr wenig hinterfagt werden – weil man selbst einen signifikanten Gewinn davon hätte.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein grosser Konzern solche Chancen nicht entgehen lassen würde.

    Es gibt das Gerücht, dass man wirklich viel z.B. aus einer Historie – was ein Mensch so im Internet treibt – herauslesen kann. Statistisch ist das fraglich. Auch die konkreten Ergebnisse von Google und FaceBook zeigen dies: Ein Kollege hat sich um ein Medikament, das seine Grossmutter bekommt informiert, mit dem Ergebnis, dass er die nächsten Tage mit Anzeigen hochkarätiger Altersheimen zugestopft wurde. Wenn die Familienverhältnisse bekannt sind, kann man das auffangen – sicher, aber der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Erfolg.

    An meinem Rechner sind ca. 7 Personen regelmässig dran, sie loggen sich alle mit demselben Account ein. Ein kleines Programm ruft im Hintergrund ein paar verwirrende weil chaotosch bzw. bewusst irreführende Seiten auf. Wer sich auf diese Daten verlässt, der ist verlassen.

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