Bürgerliche Gegenspionage und die dunkle Macht des „Imperiums“

19 Aug

big-griesheim-dagger-complex

Deutschlands mittlerweile wohl bekanntester „US-Geheimdienst-Standort“, der Dagger-Komplex bei Griesheim in Hessen, rückt einmal mehr in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit. „Schön“ dabei zu sehen ist, das die „Globalisierungs-Elite“ sich jedes Recht herausnehmen darf, nimmt, während für den Büger nichts anderes bleibt als zu demonstrieren, Gleiches mit Gleichem zu vergelten, und er dafür mit nicht gerade positiven Konsequenzen zu rechnen hat.

Das für mich lustige an dieser Geschichte ist, das vor einer knappen Woche ein guter Freund von mir meinte, sich wahrscheinlich einen etwas besseren, ferngesteuerten Hubschrauber zu kaufen. Der natürlich mit einer Cam ausgestattet ist. Meine Idee war sofort, doch dann mal in Köln-Chorweiler zum Verfassungsschutz zu fahren, und das Teil mal da über das Gelände „drohnen“ zu lassen. Nach dem Motto: Was ihr könnt…

Nur war ich jedoch auch der Meinung, das man dann schon den Verlust der Drohne in Kauf nehmen müsste, da doch bestimmt Störsender für solche Fälle angebracht wären, die die Drohne dann zum Absturz hinter der Mauer bringen. Aber wenn noch nicht einmal die von allem „Terror des Universums“ bedrohte USA solch einen Schutz besitzt…, sollte man sich auch mal fragen, wieso eigentlich nicht, wenn man doch ständig und überall bedroht ist, wie man der ganzen Welt versucht, weiszumachen.

Ist das nicht ein weiterer Beweis dafür, das man eigentlich gar keine Angst vor Terror hat? Vor Terror im Sinne von Al CIAida und muslimischen Terroristen, den man der ganzen Welt vorgaukelt, um heimlich, still und leise die Welt militärisch zu okkupieren. Ich meine, wenn ich solche Angst vor „Terror“ hätte(die man, nach 12 Jahren der Diffarmierung einer ganzen Religion[egal welche=Gehirnwäsche] nun wohl auch haben muss), wie die westliche Industie-Welt vorgibt, und über die militärischen Mittel verfügt, wie die USA, warum kann man dann eine Drohne kurz vor den Luftraum über einer wichtigen US-amerikanischen Einrichtung steuern?

Entweder ist man zu Nachlässig, hat nicht mehr die finanziellen Mittel, oder, und das ist das, was ich annehme, man hat keine Angst vor Terror, weil man ja selber derjenige ist, der die sogenannten großen „muslimischen Terroranschläge“ plant und ausführt. Von denen man in den Massenmedien hört. Denn ich mache jede Wette, das es mittlerweile auch oft genug tatsächliche, erfolgreiche TerrorAnschläge im Namen des Kampfes um die Freiheit und Gerechtigkeit gibt, von denen wir aber nicht erfahren(dürfen/sollen), um uns nicht mit „rebellischen“ Ideen zu infizieren.

Nun hat der in gewissen Kreisen schon gut bekannte und gemochte Daniel (Bang the NSA) Bangert, der wegen seiner „Aktionen“ schon Besuch vom Staatsschutz bekam, wieder zu einer „Spione-Safari“ geladen:

Polizeihubschrauber gegen Piraten-Drohne

(hr)

Auch an diesem Wochenende lud der Griesheimer Daniel Bangert zu einem „Spaziergang“ vor dem bei Griesheim (Darmstadt-Dieburg) gelegenen „Dagger Complex“ ein. Etwa ein Dutzend Menschen fanden sich am Samstag zum inzwischen bundesweit beachteten Protest gegen den US-Geheimdienst NSA ein, der auf dem Gelände aktiv sein soll. Diesmal löste ein Teilnehmer des Spaziergangs allerdings einen größeren Polizeieinsatz aus – mit einer Mini-Drohne.

Nach Angaben der Beamten nahmen 20 Menschen an dem politischen Spaziergang teil. Die Drohne ist laut ihrem Besitzer Bernhard Kern, Sprecher der Piratenpartei Darmstadt, bei maximaler Ausdehnung 30 mal 40 Zentimeter groß. Sie kann Bilder machen, die sie auf einem USB-Stick speichert.

„Wir wollen gucken, was auf dem Gelände passiert“, sagte Kern am Sonntag zu hr-online. Er habe die Drohne aber lediglich vor dem Zaun in der Luft fliegen lassen. Die offenbar von den Amerikanern gerufenen und über die Drohne informierten Polizisten hätten sie beschlagnahmt. Begründung: Von ihr gehe eine Gefahr aus. „Dabei lag sie zu dem Zeitpunkt in meinem Rucksack“, betonte Kern.

So, dann halten wir mal fest. Beim ersten Aufschnappen dieser Meldung ging ich ja noch davon aus, das diese Drohne in den Luftraum dieser Anlage eingedrungen wäre. Was sich ja dann als falsch herausstellte. Wie aber kann es sein, das ein deutscher Staatsbürger ein völlig legales Spielzeug nicht in deutschem Luftraum fliegen lassen darf? Hier sieht man einmal mehr, wieviel die uns vorgekaulten Rechte im Ernstfall wert sind! Denn wenn es um die dunkle Macht des „Imperiums“ geht…

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WWII Posters Safety Security Hes Watching You

Kritik an Kosten des Einsatzes

Das Aufgebot der Polizei dürfte größer gewesen sein als die Zahl der harmlosen Spaziergänger.“

Auch Markus Drenger, Bundestags-Listenkandidat der Piraten, war am Samstag mit von der Partie. Er sagte am Sonntag: „Wir wissen nach wie vor nicht, was die NSA auf dem Dagger Complex tut. Aber wenn schon ein Spaziergang mit einem Dutzend Teilnehmern zu so einem massiven Polizeieinsatz führt, muss die Nervosität sehr groß sein.“ Besonders erstaunlich sei, „dass anscheinend ein Anruf der NSA ausreicht, um die deutsche Polizei zu einem Einsatz zu bewegen, der Kosten von geschätzt 2.000 Euro verursacht haben dürfte„.

Und Ich behaupte, das bei einem Anruf der NSA auch Kosten von 2 Millionen oder mehr Euro keine Rolle spielen würden, denn die „Elite“ lässt sich ihre vermeintliche „Sicherheit“ gerne etwas kosten. Es ist ja nicht so, das nicht genügend Geld für alle da wäre, es ist leider nur falsch verteilt. Und natürlich springt die deutsche Polizei, wenn der BigBro`US of A befiehlt, dafür hat man uns schliesslich nach dem 2. Weltkrieg finanziert und wieder aufgebaut. Damit man in Europa einen immer zu Dank verpflichteten Vasallen „besitzt“, den 53. US-amerikanischen Bundesstaat.

Bowitz bestätigte die Beschlagnahmung der Drohne. Der Sicherheitsdienst habe der Polizei ein Fluggerät gemeldet, das auch über das Gelände geflogen sei, sagte er.

Natürlich!!! Wer behauptet, „muslimische Terroristen“ hätten mit Teppichmessern bewaffnet Flugzeuge gekapert, und damit den bestbewachten Luftraum der Welt durchflogen, um die WTC „heiss zu sanieren“, dem glaubt man natürlich auch alles andere. Auch wenn ca. 20 Personen aussagen, das Gerät sei nur ausserhalb der Anlage geflogen, in deutschem Luftraum, legal nach deutschen Gesetzen, wird also das Fluggerät ersteinmal(rechtswidrig???) entzogen, konfisziert.

Warum???

Mal angenommen, ich sei so ein allseits bekannter, miesepetriger Hausmeister, der den ganzen Tag auf einem Kissen aufgestüzt „im Fenster hängt“, um den Nachbarskindern aber auch alles zu verbieten. Solche Typen kennt wohl jeder. Ich rufe jetzt also die Polizei an, weil diese Kids mit einem ferngesteuerten Hubschrauber spielen. Rückt die Polizei dann mit mehr als 20 Beamten an, um den Hubschrauber zu konfiszieren??? Wohl eher nicht, oder?

Warum??? Weil wir nur die zu Dank verpflichteten Vasallen sind, und nicht der BigBro´USA. Und weil die deutschen „Gesetzeshüter“ wahrscheinlich darauf verweisen würden, das dies völlig legal sei, und man mit so etwas doch bitte die Polizei nicht zu belästigen hat.

Doch wenn der miesepetrige Hausmeister die USA ist, dann werden sofort alle Hebel in Bewegung versetzt. Wer dient hier also wem? Der nächste Beweis, das die Polizei der Freund und Helfer der Globalisierungs-„Elite“ ist, und nicht der sie alimentierenden Bürger. Wieviele Beweise braucht es denn noch, das unsere Rechte NUR auf dem Papier existieren???

Nun gelte es zu ermitteln, wo es geflogen sei. „‚Braucht man dafür eine Erlaubnis?‘, ‚Was hat es an Bord?‘ und ‚Sind eventuell Persönlichkeitsrechte verletzt worden?‘, das sind Fragen, die sich die Polizei stellt.“ Die Personalien der Spaziergänger seien aufgenommen worden, sagte Bowitz. Laut Regierungspräsidium Darmstadt dürfen mit Drohnen keine militärischen Anlagen überflogen werden.

Ach ja…

„‚Braucht man dafür eine Erlaubnis?‘, ‚Was hat es an Bord?‘ und ‚Sind eventuell Persönlichkeitsrechte verletzt worden?‘

1. Nein, das weis sogar ich(Spielzeug)! Zweitens, was es an Bord hat, kann man vor Ort überprüfen. Aufmachen und reingucken. Warum konfiszieren, wenn doch keine Gesetze gebrochen wurden(vorausgesetzt, man schenkt den Bürgern mehr Glauben, als der Polizei, also Handlangern der „Elite“, was ja nicht schwerfällt!)? Und drittens, ob hier möglicherweise Persönlichkeitsrechte von US-Spionen gebrochen wurden, interessiert ja wohl nicht im geringsten. Wer millionenfach die Persönlichkeitsrechte unschuldiger deutscher Bürger verletzt(mit großzügiger Hilfe „unserer Volksvertreter“, Teilen der deutschen „Elite“), muss damit rechnen, das dies auch im umgekehrten Falle passieren kann. Das ist nämlich deren Berufsrisiko. Spionage-Gegenspionage…

Ich als deutscher Polizist und Staatsbürger würde mich schämen, einem anderen deutschen Staatsbürger auf Befehl der USA sein Spielzeug wegzunehmen. Vor allem ,weil ich ja als (Streifen-, Verkehrs-, Bereitschafts-)Polizist nicht der „Elite“ angehöre, sondern nur deren Handlanger bin, deren Lakai für die Drecksarbeit. Und somit genau so ausspioniert werde, wie derjenige, der dagegen protestiert.

Aber Menschen, die es ihr Leben lang nötig haben, Befehlen zu gehorchen(warum wird man sonst freiwillig z.B. Polizist oder Soldat???), da sie wohl keine eigene Meinung besitzen, keinen eigenen Weg gehen können, keine eigenen Ansichten ihr eigen nennen, die werden wohl tatsächlich denken, das die Befehle alle OK sind, denn sie kommen ja von Oben, und Die da Oben wissen schon, was sie tun…

Naja, Hauptsache man hat wieder ein paar mehr Personalien, die man in die „Anti-Terror-Datei“ eingeben kann, von mutmasslichen, potentiellen „Terroristen“. Nichts anderem dienen solche vom Steuergeld der Bürger finanzierten Polizei-Aktionen!

Piraten-Sprecher Kern hatte seine Drohne eigenen Angaben zufolge schon einmal auf den Spaziergang mitgenommen und fliegen lassen – am 20. Juli, als rund 400 Demonstranten zum Dagger Complex zogen. Damals habe es keinen Ärger gegeben, sagte Kern. Seinerzeit hatte Bangert den Spaziergang zuvor offiziell als Demonstration angemeldet.

Kern sagte, bei der Aktion am Samstag sei das nicht der Fall gewesen. Es habe keine Kundgebung gegeben. „Hinter dem Spaziergang stand keine politische Forderung“, sagte Kern. Er resümierte,

ein solcher Polizeieinsatz könne nur der Einschüchterung der Bevölkerung sowie der Schikane harmloser Spaziergänger dienen.

„Nächste Woche werden wir sehen, ob die Polizei Erfolg hatte – vielleicht wieder begleitet von einer Drohne.“

Zack, da hat der Pirat aber den Nagel auf den Kopf getroffen. Einschüchterung und Schikane, das sind die Stichworte. Wir leben in einer Welt, in der wir,99%, zunehmend von einem Prozent eingeschüchtert und zu schikanieren versucht werden!

Denn wir Steuerzahler haben zu kuschen, ruhig zu sein. Wenn die „Elite“ befiehlt, spring vom Kölner Dom, dann haben wir gefälligst zu springen. Ohne zu murren, ohne nach dem Recht zu fragen, mit dem dieser Befehl legitimiert wird. Wir haben uns nicht zu widersetzen, wir haben zu funktionieren, zu schweigen, zu „schlafen“, zu gehorchen!

Uns überwachen zu lassen, jegliche Rechte nehmen zu lassen, während wir das Geld für all das heranschaffen. Wir haben uns wehrlos der dunklen Seite der Macht zu ergeben, woran der größte Teil von uns ja tatkräftig mitwirkt. Noch!

sideshow-12inch-darth-vader-3

AUFWACHEN!!!

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Eine Antwort to “Bürgerliche Gegenspionage und die dunkle Macht des „Imperiums“”

  1. Arsenal injustitia August 19, 2013 um 12:28 #

    Hat dies auf Arsenal Injustitia (gesammeltes Unrecht) Demokratie und Menschenrechte rebloggt und kommentierte:
    Na, dann!

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