Überwachungsei Friedrich und die Mautdaten

6 Nov

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Junge, Junge, der Sheriff setzt aber auch alle Hebel in Bewegung, um seinem paranoiden Voyeurismus zu fröhnen. Hier schickt er seinen Einheitsbrei-Partei-„Amigo“ Seehofer vor, mit seiner PKW-Maut. Und niemand bemerkt, das hier das einzunehmende Geld nur eine Nebenrolle spielt. Und dann die schlechte, wahrheitsverschleiernde Propaganda des Spiegels. Soviel Müll, den man uns als Lebensmittel anbietet, kann man gar nicht fressen, wie man kotzen möchte!

Warum wahrheitsverschleiernd? Schon wegen diesem ersten Satz:

spon – Von Reisenden auf deutschen Autobahnen könnten demnächst umfassende Bewegungsprofile erstellt werden.

Demnächst? Komm schon Spiegel, das ist echt zu billig und zu durchsichtig:

24. Juni 2013

Überwachung überall – “Auto-Shooter” angeblich wegen verdecktem Kennzeichen-Scan gefasst

Kennzeichen-Leser lieferten Hinweis

Ein Unbekannter verbreitet über Jahre Angst und Schrecken auf deutschen Straßen. Er schießt hundertfach bevorzugt auf fahrende Lastkraftwagen. Nun haben die Ermittler den mutmaßlichen Täter gefasst – dank verdeckten Lesegeräten für Kennzeichen an Autobahnen. (ntv)

Wie kann man sich als ehemalige angebliche vierte Gewalt so korrumpieren lassen, sich dazu hinreissen lassen, Schreiberei zu verbreiten, die zudem sogar ein taubstummer Blinder im Schlaf als das erkennen würde, was es ist: Auftragsschreiberei, Propaganda.

Wenn man sich den Spiegel-Text antut, stellt man fest, das dort davon die Rede ist, was gesetzlich legitim ist, und was nicht. Aber wissen wir nicht spätestens seit Snowden, das sich die (Überwachungs-)“Elite“ nicht an Gesetze hält?

Nach Plänen von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sollen Sicherheitsbehörden künftig auf Millionen Datensätze aus dem Mautsystem zugreifen können. Dies geht aus einem Forderungskatalog der Union für die Arbeitsgruppe Innen und Justiz der Koalitionsverhandlungen hervor.

So, und wer sollte bitteschön noch glauben, das es nicht schon lange passiert? Vielleicht jemand, der Götzen anbetet, der glaubt ja eh an Märchen, von daher… Aber wir brauchen ja nicht zu glauben, wie mein Artikel oben vom 24. Juni 2013 beweist. Ist aber doch irgendwie auch logisch, oder?

Ich meine, wenn ich mir irgendwelches elektronische Spielzeug kaufe, warte ich ja auch nicht mit dem Anschluss und dem Benutzen dieser Geräte, bis mir irgendjemand das OK dazu gibt. Wofür kaufe ich mir den Quatsch denn überhaupt? Das wäre ja fast, als würde man von Kindern verlangen, ihre Weihnachtsgeschenke erst Ostern auszupacken! Aus Sicht der paranoiden, vom Verfolgungswahn geplagten „Elite“, mit ihrem korrumpierten, gesichtshinhaltenden Sprachrohr, „unserem allseits beliebten“ Sheriff Friedrich.

Immerhin lässt sich der Spiegel dazu herab, den Fall des Autoshooters auch zu erwähnen, doch suggeriert diese Erwähnung, das es sich damals um einen notwendigen Einzelfall handelte. Natürlich nur zu „unser aller Sicherheit“! Wer will mir denn beweisen, das dieser Autobahn-Shooter nicht von irgendjemandem gezwungen wurde, oder der Verhaftete überhaupt tatsächlich der Täter ist?

Was wäre, wenn jemand ganz anderes die Schüsse abgefeuert hat, beauftragt von dem Profiteur der ganzen Geschichte, der Überwachungs-„Elite“? Um genau das durchzusetzen, was Friedrich jetzt fordert. Um die Angst der Bürger dazu zu nutzen, Akzeptanz für immer mehr und mehr Überwachung zu bekommen. Glauben kann man denen da oben sowieso nichts, aber zuzutrauen ist ihnen dagegen so ziemlich alles!

Republikweit werden an Mautkontrollpunkten auf 12.800 Kilometern Bundesautobahnen und 5400 Abschnitten Kontroll- und Fahrdaten von Millionen Fahrzeugen automatisch erfasst. „Gerade bei der Aufklärung schwerer Verbrechen können diese entscheidende Hinweise auf den Täter und seinen Fluchtweg geben“, heißt es in dem Papier.

Hier schreibt der Spiegel doch selber, das Millionen Fahrzeugdaten automatisch erfasst werden. Und nicht DEMNÄCHST erfasst werden KÖNNTEN, wie ja der erste Satz des Artikels wohl suggerieren soll! Mann, Mann, Mann, lieber Spiegelist, ein bisschen aufpassen…

Eine solche Form der Überwachung aber hatten der Gesetzgeber und die Betreiber des Toll-Collect-Systems bei seiner Einführung im Jahr 2005 ausgeschlossen. Die Daten aus der Mauterfassung laufen auf streng gesicherten Servern ein und werden umgehend gelöscht, sofern sie nicht für Abrechnungszwecke benötigt werden. Noch in einem internen Papier aus dem Jahr 2011 pries der Betreiber Toll Collect die Daten als „beschlagnahmefest“.

Schauen wir uns Toll Collect mal an:

Toll Collect wurde im März 2002 als Joint Venture der Deutschen Telekom (45%iger[2] Gesellschafteranteil), Daimler AG (45%[2]; über Daimler Financial Services; die Daimler AG firmierte damals noch als DaimlerChrysler AG) und der französischen Cofiroute (Compagnie Financière et Industrielle des Autoroutes, 10%[2]) gegründet. Die beteiligten Firmen nahmen als Bietergemeinschaft ETC (Electronic Toll Collect) an der Ausschreibung für das Mautsystem teil; Cofiroute war einbezogen worden, weil von den Bewerbern Erfahrung mit vergleichbaren Projekten verlangt worden war. Erster Geschäftsführer wurde Michael Rummel, Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Mangold.(wikipedia)

Also Telekom und Daimler. Die würden ja nie mit der ReGierung zusammenarbeiten, in der die Marionetten sitzen, deren Strippen sie ziehen…… Noch was zu Klaus Mangold:

Im Januar 2004 wurde Mangold Co-Chairman der deutschen Dependance der Investmentbank Rothschild in Frankfurt.(wikipedia)

Mal was anderes zur Maut, nämlich verdeckte, versteckte Steuererhöhungen:

Außerdem ist es unseren schlauen Journalisten entgangen, dass ein Teil der Mautgebühren als Provision an Toll-Collect abgeführt werden. So schafft Seehofer das Kunststück, die Kfz-Steuer als private Einnahmen umzudeklarieren. Es lebe der Neoliberalismus und wenn die Straßen marode sind, wird einfach die Mautgebühr erhöht. Niemand – besonders die CDU/CSU sind für Steuererhöhungen. Wieder mal ein Phyrussieg für die Klugen dieser Welt.(politprofiler)

Doch zurück zum Kriegsminister gegen das eigene Volk und seine Überwachungsanfälle. Ich kann mir bildlich vorstellen, wie der dunkle, anfangs warme Fleck im Süden des Ministers größer und größer wurde, als es ihm wie Schuppen aus den Haaren fiel, das man mit dem Mautsystem ja auch schön die Überwachung, weitestgehend unbemerkt vom deutschen Schlafvolk, ausdehnen kann. Ob er von alleine drauf kam, oder ob mit einem Zaunpfahl gewunken werden musste, weiss man leider nicht.

Friedrich will nun die strenge Zweckbindung aufheben und so die Daten den Sicherheitsbehörden zugänglich machen. Im sogenannten Auto-Transporter-Fall hätten die Mautdaten eine Aufklärung der Schüsse eines Serientäters auf fahrende Lkw „bewirken und weitere schwere Gefahren verhindert werden können“, heißt es in dem Dokument.

Ach wie praktisch, das gerade dann, kurz bevor man der Öffentlichkeit eine weitere Überwachungsmethode auf´s Leben drücken wird, die zufälligerweise die Überwachung auf Autobahnen beinhaltet, ein AUTO-SHOOTER auf deutschen AUTOBAHNEN sein Unwesen treibt, und durch die Massenmedien gejagt wird, wie die Sau durch´s Dorf.

Ich weiss ja nicht, aber riecht, ja stinkt diese ganze Maut-Debatte nicht mal wieder nach Ablenkungsmanöver, um vom eigentlichen Sinn und Zweck der Maut-Kontrollen abzulenken? Natürlich ist es für die da oben schön, das man auch noch ne Mark nebenbei machen kann, aber nachdem doch offensichtlich ist, das weltweit der normale Bürger als potentieller Terrorist deklariert wurde, den es immer und überall zu überwachen gilt, muss man ja wohl davon ausgehen, das das Geld hier rein nebensächlich ist.

Es wird wohl, wie gesagt, als Ablenkung genutzt. Je größer die Lüge, desto eher wird sie geglaubt, wusste schon ein dahergelaufener Pinselquäler aus Österreich zu berichten. Und wo kann man besser etwas verstecken, als direkt vor den Augen der Allgemeinheit? Die zwar sieht, aber nicht wahrnimmt…

Friedrich will nun die strenge Zweckbindung aufheben und so die Daten den Sicherheitsbehörden zugänglich machen.

Friedrich will. Zuerst einmal kann er möchten, nicht wollen!

Im sogenannten Auto-Transporter-Fall hätten die Mautdaten eine Aufklärung der Schüsse eines Serientäters auf fahrende Lkw „bewirken und weitere schwere Gefahren verhindert werden können“, heißt es in dem Dokument.

Und, gemerkt, wie schön sich für die Überwacher alles zusammenfügt? Das Betrugsunternehmen Toll-Collect,

(…) Und es ersetzt Demokratie durch Geheimniskrämerei und Korruption. Eines der schlimmsten Beispiele war der von Wikileaks enthüllte Toll-Collect-Fall mit Beteiligung von Daimler und der Deutschen Telekom.(jasminrevolution)

macht weiter Reibach, in der Mautdebatte wird vom Schlafvolk nur an´s Geld gedacht,

Der Euro kommt: Ab 1. Januar 2002 offizielles Zahlungsmittel

statt die Wahrheit dahinter zu erkennen, und zufälligerweise macht kurz vorher ein Auto-Shooter die Autobahnen unsicher, und damit unbedarfte Menschen, die dann damit einverstanden sind, überall überwacht zu werden. Natürlich nur zu ihrer eigenen Sicherheit. Es tut mir leid, aber das passt alles zu sauber zusammen!

„Für die Sicherheitsbehörden ist es wichtig, Verbrecher effektiv verfolgen zu können“, wurde ein Sprecher Friedrichs zitiert.“

Na, nur gut, das ich kein Autofahrer(Melkkuh) bin, denn damit stellt er ja jeden steuerzahlenden Autobahnutzer unter den Generalverdacht, ein Verbrecher zu sein! Wie gesagt, wir sind ALLE potentielle Terroristen, und die Überwachung dient nur dem Schutz der „Elite“! Was mit dieser Aussage eines Sprachrohrs des Sheriffs ja mal wieder bewiesen wäre. Mal wieder…

Und bevor ich es vergesse, noch eine Kleinigkeit zu den offenen, europäischen Grenzen, was wohl ganz gut zum Thema passt:

Niederlande testen Kamerakontrolle an Autobahn-Grenzen

(aachener-zeitung) 2. September 2011

Amsterdam. Die Niederlande testen die Einführung automatischer Kamerakontrollen an Autobahn-Grenzübergängen zu Deutschland und Belgien.

Das Blatt hatte berichtet, Fahrzeuge,(…), sollten vom kommenden Jahr an automatisch fotografiert werden. Das System solle der Grenzpolizei automatisch Fahrzeuge zur Kontrolle vorschlagen. Insgesamt sei die Ausstattung von 15 Grenzübergängen zu Deutschland und Belgien mit der entsprechenden Technik vorgesehen.

sollten vom kommenden Jahr an automatisch fotografiert werden. Das System solle der Grenzpolizei automatisch Fahrzeuge zur Kontrolle vorschlagen. Insgesamt sei die Ausstattung von 15 Grenzübergängen zu Deutschland und Belgien mit der entsprechenden Technik vorgesehen.Niederlande testen Kamerakontrolle an Autobahn-Grenzen – Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/region/niederlande-testen-kamerakontrolle-an-autobahn-grenzen-1.388306#plx805950934

Und:

Amsterdam. Die Niederlande testen die Einführung automatischer Kamerakontrollen an Autobahn-Grenzübergängen zu Deutschland und Belgien.Niederlande testen Kamerakontrolle an Autobahn-Grenzen – Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/region/niederlande-testen-kamerakontrolle-an-autobahn-grenzen-1.388306#plx1790466490

Institut für Informatik

Informatik in Bildung und Gesellschaft

Diplomarbeit

Die
 Konstruktion
 menschlicher

Identität 
durch 
biometrische

Erkennungsverfahren 
bei

Personenkontrollen 
an

Nationalstaatengrenzen(pdf)

1984-was-not-supposed-to-be-an-instruction...

UPDATE:

CSU-Chef kassiert Maut-Daten-Idee

Seehofer stellt Friedrich schon wieder bloß

(ntv) Der Innenminister kann es seinem Parteichef derzeit nicht recht machen. Mit dem Vorschlag, die Daten, die mit der LKW-Maut erhoben werden, der Polizei zur Verfügung zu stellen, erntet Friedrich breites Unverständnis. Auch bei Seehofer, der die Gelegenheit nutzt, seinen Parteifreund ein weiteres Mal öffentlich auflaufen zu lassen.

Ja, jetzt wird dem Nutzvieh wieder suggeriert, dies würde alles nicht kommen! Und schon gar nicht jetzt schon Realität sein! Ich darf erinnern:

Republikweit werden an Mautkontrollpunkten auf 12.800 Kilometern Bundesautobahnen und 5400 Abschnitten Kontroll- und Fahrdaten von Millionen Fahrzeugen automatisch erfasst.

Welcher Hammel soll denn bitte noch glauben, das diese Daten NICHT an die Überwachungs-„Elite“ weitergegeben werden? Schliesslich dient es ja nur unser aller Schutz, oder nicht…

AUFWACHEN!!!

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2 Antworten to “Überwachungsei Friedrich und die Mautdaten”

  1. Rolf Ehlers November 15, 2013 um 11:10 #

    Wunderbar klare Aussgen! Dass uns solche Tölpel wie Friedrich als Minister präsentiert werden, hat doch auch System! Entscheidend aber ist, dass in unserem Land längst konsequent alles getan wird, um das Volk zugleich zu verblöden und zu überwachen.

  2. Runenkrieger11 November 6, 2013 um 14:24 #

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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