Mal wieder den Bock zum Gärtner gemacht-Voßhoff wird oberste Datenschützerin

19 Dez

Jetzt wird uns sogar ganz offen gezeigt, was man von unserer Freiheit hält. Nämlich nichts, doch ist jetzt wenigstens Schluss mit dem Geheuchle.  Denn folgende(s) wurde jetzt für „unseren“ Datenschutz engagiert, um sein/ihr Gesicht hinzuhalten:

Voß

Foto:dpa
Diesem Gesicht muss man einfach vertrauen!!!

Welch ein Beitrag zu Demokratie und Freiheit. Wir tun jetzt einfach mal so wie die BILD-Leser, die annehmen, Voßhoff hätte etwas zu wollen, sagen, entscheiden. Doch betrachten wir diese Personalie mal etwas genauer:

(wikipedia) Andrea Voßhoff stammt aus einer Schifferfamilie.

Entschuldigung, aber: Und die Schifferscheisse haben wir jetzt wohl am Hacken…

Nach dem Abitur 1977 in Meppen absolvierte sie ein Studium der Rechtswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und der Universität Lausanne, das sie 1984 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Nach dem Referendariat legte sie 1987 das zweite Staatsexamen ab. Anschließend war sie von 1988 bis 1991 als Rechtsanwältin tätig.

1991 kam sie mit ihrem Ehemann nach Rathenow, wo dieser ein Notarbüro eröffnete, dessen Bürovorsteherin sie bis 1998 war.

Auch hier wieder der typische deutsche Durchschnittswerdegang, damit „unsere Volksvertreter“ auch ja nicht zu weit vom Volk entfernt sind. Oh Wunder, ein „Volksvertreter“, der Jura studiert hat. Ein seltenes Exemplar…  Wenn man jetzt so tut, als wüsste man so manches nicht, würde man sich wohl als erstes fragen, was eine Rechtsanwältin wie Bürovorsteherin aus der schwarz-weiss-Ära(ihr wisst schon, damals, als noch alles schwarz-weiss war in der Welt, da gibt es noch Filme aus der Zeit…)denn für Qualitäten mitbringt, für den Job als oberste Datenschützerin. Wohl zu Recht. Wenn man so einiges nicht wüsste…

Also, was diese Personalie, Marionette mitbringt, sind Aufträge. Von wem diese kommen, wissen wir ja mittlerweile. Wie lauten diese Aufträge:

(heise) Voßhoff erklärte nach ihrer Wahl, sie empfinde die neue Aufgabe als „große Herausforderung“. Es werde ihr vor allem darum gehen, den „Bürgerdatenschutz“ im digitalen Zeitalter neu zu fassen und gegebenenfalls auch anzupassen. Dabei werde sie gegebenenfalls den „einen oder anderen Schwerpunkt anders setzen“ als ihr Vorgänger Peter Schaar, der in den vergangenen zehn Jahren im Amt seinem Ruf als Bürgerrechtler meist treu geblieben war.

Den „Bürgerdatenschutz“ neu zu fassen., anzupassen. Den ein oder anderen Schwerpunkt anders setzen. Wonach hört sich das an? Ach ja, und da war da ja noch:

(ksta) Als Abgeordnete hatte Voßhoff neben ihrem Ja für die Vorratsdatenspeicherung auch mit der Unionsfraktion für Internetsperren und die Online-Durchsuchung gestimmt.

Wie nennt man das jetzt, dreist oder ehrlich? Wenn man so tut, als wäre man BILD-Leser, oder RTL-Zuschauer. Ist es dreist, weil man den Bürgern ganz offensichtlich den Wolf im Schafspelz vorsetzt? Oder ist es ehrlich, weil man das, was man ja sowieso tut, durch die Besetzung dieses Amtes praktisch ankündigt?

Aber ob nun dreist oder ehrlich, ein riesiger Haufen unterrückenflüchtiger Essensreste leider auf jeden Fall! Und wie die nette Omi von nebenan sieht sie ja auch nicht gerade aus, dieses erzkonservative Abbild von Jabba´s unehelicher Schwester.

neue-datenschutzbeauftragte-andrea-vosshoff

(wikipedia) Ihre Ernennung wurde von Datenschützern kritisiert, da Voßhoff in ihrer Zeit als Bundestagsabgeordnete für mehrere datenschutzrechtlich umstrittene Gesetzesvorhaben wie die Vorratsdatenspeicherung, das Zugangserschwerungsgesetz, die Online-Durchsuchung und das ACTA-Abkommen gestimmt hatte.

Wir haben ja Weihnachten. Um es also mal mit den Worten eines Götzenanbeters zu sagen: Da setzen DIE den Teufel mitten in die Kirche! Soll wohl ein Weihnachtsgeschenk an uns sein. Na gut, sie sitzt ja eh in einem Amt, das nur Fassade ist, denn es geht ja nur um die Sicherheit unser aller Daten:

(theeuropean) Das kleine Amt, mit gerade einmal 85 Beschäftigten in Bonn und Berlin, berät und kontrolliert Bundesbehörden, andere öffentliche Stellen des Bundes sowie Telekommunikations- und Postdienstunternehmen. Das ist so die offizielle Beschreibung. Wirklich machen kann es dabei allerdings nichts.Es hat eher was Präsidiales. Außer reden und mahnen ist nicht viel drin.

Trotzdem bleibt natürlich ein mehr als extrem fader Beigeschmack, vergleichbar mit ranzigem Wurstwasser, den der Titel des TheEuropean schon beschreibt:

Datenschutz – gib Ruh

Die CDU-Politikerin Andrea Voßhoff ist neue Datenschutzbeauftragte. Voßhoff hat eine Chance verdient, doch der Verdacht besteht, dass die Regierung vor allem nicht belästigt werden möchte.

Natürlich setzt man da eine Marionette hin, von der man weiss, dass das kleine bisschen Eigenleben das die Volksvertreter-Marionetten noch innehaben, „Eliten“-Kompatibel ist. Nachher kommt noch einer auf die Idee, so wie der Schaar ein paar ganz seltene Male zum Blenden der Massen, die Frechheit zu besitzen und eine eigene Meinung haben wollen. Vielleicht einfach nur als Druckmittel, um einen grösseren Obulus von den „Weltenlenkern“ zu erpressen…

Jedenfalls hätte ich herzlich darüber gelacht, über diese Kanail..Personalie, hätte ich nicht Besseres zu tun gehabt. Im Endeffekt ist es wahrscheinlich sogar gut, so wie es ist, eben weil jetzt ganz offen gezeigt wird, wieviel man auf die Bedürfnisse, auf das Wohl der steuerzahlenden Bürgerschaft gibt. Ein feuchter Kehricht wäre da verglichen ja noch eine besondere Auszeichnung…

AUFWACHEN!!!

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Eine Antwort to “Mal wieder den Bock zum Gärtner gemacht-Voßhoff wird oberste Datenschützerin”

  1. Runenkrieger11 Dezember 20, 2013 um 01:18 #

    Reblogged this on Treue und Ehre.

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