Zur Lage in der Ukraine

25 Feb

Normalerweise verlinke ich nicht nur auf irgendwelche Seiten, ich kommentiere diese dann auch. Das Kommentieren erübrigt sich bei dem hervorragenden Artikel von Hinter der Fichte. Über alles, was uns hier die „Volksvertreter“ und ihre MSM erzählen wollen, was wir doch bitteschön zu denken hätten, die Ukraine betreffend. Es wäre vielleicht noch zu erwähnen, das mittlerweile die ersten Synagogen brennen. Und es wohl nur der Angst der Menschen zu verdanken ist, das niemand verletzt wurde, weil sich niemand mehr traute, diese Synagogen zu betreten!

Ukraine: ARD verharmlost die braune „Revolution“

Im Farbspektrum der CIA-Umstürze sind wir über Dunkel-Orange jetzt bei Braun angekommen. In der Ukraine wird geputscht. Die Menschen leben in Angst. Es regiert die Gewalt. Menschen werden gejagt und verschwinden spurlos. Der braune Mob marschiert. Faschistische Bandera-Banden besetzten öffentliche Gebäude, Sender, Behörden, „Minister“-Posten. Nazi-Symbole allerorts. Unterbelichtete Heiopeis machen sich wichtig und pumpen sich zu Herrenmenschen auf.

Politiker und Medien des imperialistischen Einflussbereiches – besonders in Deutschland – spielen die braune Gefahr herunter; Warnungen vor den Faschisten werden ins Lächerliche gezogen mit der Floskel: „Ja, ja, alles Faschisten!“ Natürlich sind das auf den Straßen der Ukraine nicht alles Faschisten. Müssen auch gar nicht, wenn es genügend Anstifter und Mitläufer gibt. Der Kern ist faschistisch, das reicht. Die Deutschen müssten es doch wissen.
Was würde passieren, wenn jemand auf einer Kundgebung von Merkels CDU, Steinmeiers SPD oder Göring-Eckardts Grünen den Hitler-Gruß zeigen würde? Aha. In der Ukraine nennen die gleichen Politiker das Freiheitskampf und zivilen Ungehorsam.
Hitlergruß und Klitschko (rechts)
Gespenstisches Rathaus von Kiew: Bandera und Nazisymbole
Die deutschen Politiker, traurigerweise bis in Teile der Linkspartei hinein, und die Konzern- und Staatsmedien schauen überwiegend weg und vermitteln ein Bild, das mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. Die Heinrich Böll Stiftung der Grünen:

„Der Kiewer Euromaidan ist keine extremistische, sondern eine freiheitliche Massenbewegung zivilen Ungehorsams.“ „Die Opposition auf dem Maidan, in Lemberg und in vielen anderen Orten der Ukraine ist zum großen Teil friedlich und hat sich von den nationalistischen Kräften distanziert. Diese Opposition auf Twitter zu diffamieren mit den Worten »Faschos in Militärkleidung«, … , das geht nicht,…. Das sind Leute, die für die Freiheit kämpfen und die alles riskieren dafür.“ Katrin Göring-Eckardt, 20.2.2014 im Bundestag)
“ Lasst uns dieses einzigartige Friedensprojekt mit mehr Demokratie aus der Krise führen.“
Cem Özdemir

Özdemir und McCain 2013 auf der NATO-Konferenz in München
Janukowitsch hat versagt und seine Truppen ohne Führung gelassen. Kriminelle wie Timoschenko werden aus der Versenkung geholt. Merkel gratuliert. Oligarchen und NATO fallen über das Land her. Wer soll Kiew und das Land von den braunen Horden befreien?
Es ist zu früh einen vollständigen Überblick zu bekommen, aber die Fakten von Augenzeugen und anderen Quellen zeigen ein gänzlich anderes Bild als die Propaganda der NATO-Staaten.
Die Fakten
Verschwiegen: Merkels CDU, Albrights und McCains Sabotage-Institute bauten Klitschko auf. Außenminister Steinmeier (SPD) trifft sich mit ihm und dem Faschistenführer Tjagnibok, Vorsitzender von Swoboda. Damit wird der ukrainische Faschismus ein deutscher.  Da sich die NATO-Geheimdienste schon immer der Faschisten bedient haben, ist das nur folgerichtig. (CIA nach dem 2. WK, Gründung des BND, Gladio, NPD, NSU etc.) Steinmeier war, das darf nicht vergessen werden, schon Geheimdienst-Koordinator im Jugoslawienkrieg.
Erzähle uns keiner, Klitschko hätte mit den Nazis nichts zu schaffen. Er und und der Nazi-Führer Tjagnibok (Swoboda) haben denselben Sponsor – McCain.
Klitschko, Steinmeier und Tjagnibok 2. v. r.
Tjagnibok – Kein Faschismus?

 

McCain Tjagnibok
Klitschko McCain in Kiew
Verschwiegen wird: Tjagnibok will jetzt Russisch in der Ukraine verbieten und jeden, der russisch spricht rechtlich bestrafen. Da schaffen es Pussy Riot wohl nur noch mit ihrem beliebten Gruppensex, der braucht keine Worte.
Verschwiegen: In der Ukraine formiert sich Widerstand gegen die Faschisten. Den Banden entkommene Abgeordnete des Parlaments versammeln sich in Charkow. Tausende haben sich auch in Charkow im Sportpalast versammelt, andere verteidigen das Lenin-Denkmal. Die ukrainische Flagge weht halbmast.
Arbeiter vom Dobass: „Donbass gegen den Bandera-Faschismus“
Verschwiegen: Daheim, wie hier in Sewastopol, werden die Berkut-Polizisten mit Brot und Salz als Helden begrüßt.
Brot und Salz

Die Menschen rufen Danke, für den Einsatz gegen die Banditen.

Verschwiegen: Bei Kiew wurden Busse mit wehrpflichtigen Bereitschaftspolizisten von Bandera-Leuten überfallen, die Fahrzeuge angezündet. Die Wehrlosen wurden misshandelt; einer getötet.
Verschwiegen: Zwei Tage zuvor hatten die „friedlichen Demonstranten“ einem gefangenen schwerverletzten Polzisten ein Auge ausgestochen, die Hand abgehackt und medizinische Hilfe verweigert.
Verschwiegen: Die neonazistischen „Rechter Sektor“ und „Nationale Selbstverteidigung“ werden vom Putschisten Awakow („Innenminister“) aus staatlichen Arsenalen bewaffnet und an der Macht beteiligt.
Das „Parlament“
Die Konzern- und Staatsmedien tun so, als wäre das da in Kiew ein Parlament, das Gesetze verabschiedet. Die „Gesetze“ kommen so zustande: Misshandlung des Gouverneurs von Volyn, der sich weigerte seinen Rücktritt zu unterschreiben. Um ihn zu zwingen, wird angedroht seine Familie herzuzerren.
Der Abgeordnete Gruschewski wird misshandelt. Er ist verschwunden.
Der Parlaments-Abgeordnete Nestor Shufrich wird von Özdemirs „Friedensprojekt“ misshandelt.
Die linken Bänke sind leer:
Demokratie wie 1933: Ukrainische KP durch Nazis verboten
Abgeordnete sind verschwunden, wurden gefangengenommen, vertrieben. Ihre Ausweise, die auch Stimmkarten sind, werden ihnen weggenommen und für die Abstimmung „benutzt“. Was sind solche „Gesetze“ wert?! Das ist laut NATO/EU ein legitimes Parlament. So sah es auch im März 1933 im Reichstag aus
Die ARD
Die ARD zeigt genüsslich wie Lenin-Denkmäler fallen. Verschwiegen: Wie hier in Stryj bei Lwow werden Denkmäler für die Befreier der Ukraine vom Faschismus geschändet.
Friedliche, pro-euopäische, demokratische Demonstranten schänden in Lwow das Denkmal für die im Kampf gegen den Faschismus gefallenen Soldaten der Roten Armee.
Erschütternd, wie sich große Teile der Deutschen eine Totalverdummung durch Politiker und Medien gefallen lassen. Sie bestreiten gemeinsam einen faschistischen Charakter des Umsturzes des gewählten Regierung, obwohl der augenscheinlicher nicht sein kann.
Die „Sicherheitskräfte“
So sehen jetzt die Sicherheitskräfte der Ukraine aus. Am Arm die faschistische Wolfsrune. 
Die Verunsicherung bei den regulären Sicherheitskräften ist groß, da Polizei-Kommandeure und Kameraden aus Angst um Ihr Leben und das ihrer Familien überlaufen. Hier der Chef des Zolls von Ushgorod in den Händen von Göring-Eckardts Freiheitskämpfern.
Was ist aus ihm geworden?
Faschismus ins Lächerliche gezogen
Im Presseclub der ARD am 23. 2. 2014 trafen sich sogenannte Journalisten unter Leitung des dauergrinsenden Jörg Schönenborn; die pure Objektivität: Tagesspiegel, SPIEGEL, ZEIT, WELT! Springers Vertreterin meint, (ausgerechnet!) die russischen Bürger stehen in Sachen Ukraine nur deshalb auf Seiten Putins, weil sie einseitig durch Staatsmedien informiert werden. Christian Neef vom SPIEGEL pflichtet ihr spöttisch bei:
„Die reden ja sogar von Faschisten!“
Russophobie
Das ist die in der ARD ausgegebene Linie. In den tagesthemen werden eine Handvoll russischer Statisten – umringt von mehr Journalisten als „Oppositionellen“ – von Thomas Roth, vor Aufregung schnappatmend, mit genau diesen Phrasen von der Einseitigkeit und „Meinungsfreiheit“ präsentiert. Man kann die Uhr danach stellen. Neusprech a la 1984: Objektivität ist jetzt Einseitigkeit.
Blinde Kuh oder Reise nach Jerusalem?
Die Piratin Weisband wird vom Mainstream hoch und runter zitiert.
Sie spielt die Faschisten zu „zweifelhaften Leuten“ herunter. Weisband im SPIEGEL:
„Und die Neonazis, von denen man so viel hört, sind ein verschwindend kleiner Teil. Ich habe sie auf dem Maidan so gut wie nicht gesehen. .. SPIEGEL ONLINE: Es gab am Samstag gar Berichte, dass wegen der Neonazis ein Rabbi aus Kiew Juden aufgefordert habe, den Maidan zu verlassen. Dabei handelte es sich aber offenbar um einen Kreml-treuen Geistlichen. Weisband: Ja, das war Kreml-gesteuerte Panikmache….“
Woher weiß sie das? Hat sie Beziehungen zum Kreml? Das mit dem „kremltreuen Rabbi“ hat der Spiegel aus der israelischen Haaretz abgeschrieben „ …. like most Chabad rabbis, is aligned with the Kremlin.”, aber – weil es so schön ins gespiegelte Weltbild passt – nicht recherchiert. Stimmt nämlich nicht. Diejüdisch-orthodoxen „Chabad“ waren Ende des 18. Jahrhunderts in Russland. Heute sind sie die wohl größte jüdische Organisation der Welt. Das mit dem Kreml ist fast richtig. Fast, wenn man glaubt, der Kreml steht in New York. Dort haben sie nämlich ihr Hauptquartier.
Dreckiges Grün
Wie schon die Piratin Weisband den faschistoiden Charakter des Maidan-Mobs verschweigt, haben sich die Grünen WIE IMMER öffentlich auf die Seite der NATO und gegen Russland  gestellt. (Grüne forderten Flugverbotszone für Libyen, unterstützen die anti-syrischen Okkupanten etc.)
Die LINKE die als einzige im Bundestag Mut zur Wahrheit hatte und von „Faschisten“ sprach, wird von den Blockparteien niedergemacht.

NATO-Politiker höhnen

Der schwedische Bilderberger und Ex-Minister Carl Bildt höhnt, Janukowitsch wäre geflohen, statt seine Pflichten zu erfüllen. Sollte er warten bis er ermordet wird? Bildt weiter: Die Kiewer Rada wäre das legitime Parlament. Unter Kontrolle des Mobs und ohne die gewählten Abgeordenten von Partei der Regionen und KP? Was für eine Heuchelei!

Roth für ganz Dumme

Während alle Welt von Russlands-Olympia-Abschlussfeier begeistert ist, kann der Fälscher Tomas Roth in den tagesthemen nichts anderes als ein kindisch-trotziges: „Es waren doch Putin-Spiele.“ Ein ganzer Beitrag in seiner Sendung versucht die „Einseitigkeit“ ausgerechnet der russischen Medien darzustellen.
Tagesthemen: Russische Statisten für die Kameras

Die bei aller Zensur trotzdem noch heftigen Zuschauer-Kommentare auf den Webseiten von ZDF und ARD über deren fast schwachsinnig-einseitige „Berichterstattung“ geben mir den Glauben an die Vernunft vieler Zuschauer wieder. Die Schere zwischen Programminhalt und Zuschauerresonanz kann nicht größer sein. Dass die Medien-Zaren trotzdem ihre NATO-Phrasen weiterbereiten, zeigt deren Ignoranz.

Nur damit es nicht vergessen wird: Der Propaganda-Funktionär Thomas Roth nannte am 22. 2. in den tagesthemen die oben gezeigte Erniedrigung und Demütigungen eines Gouverneurs von Volyn „unschöne Bilder“. Er eröffnete aber mit: „Scharfschützen schossen auf friedliche Demonstranten (!) und auch von dort soll geschossen worden sein.“ Übrigens hatte ich tagsüber im Blog geschrieben, dass man nur „bitter lachen“ könnte …. In den tagesthemen verwendet die eingebettete NATO-Tante Golineh Atai genau diese Formulierung. Danke für die ungewollte Bestätigung, dass „Hinter der Fichte“ bei der ARD trotzdem – wenn auch verschämt – verfolgt wird. Ebenfalls am 22. 2. verkündet die Tagesschau, dass man auf dem Maidan seine toten HELDEN ehrt! Golineh Atai ist unerträglich.
Kein Faschismus?!
Die Leute vor Ort erfahren es leider anders. In den Großstädten der Ukraine sind zehntausende Mutige aus Widerstand auf die Straßen gegangen. Ihre Losung in Sewastopol, Odessa, Charkow, Donezk, Lugansk, Kertsch, Saporoshje und Dnjepropetrowsk: „Nie wieder Faschismus“. Sie schützen mit ihrem Leben Rathäuser und Denkmäler vor den herangekarrten „Aktivisten“.
Sewastopol
Antifaschistischer Widerstand in Charkow
 
Kein Faschismus?

Vielen Dank an Hinter der Fichte für diesen Artikel!

AUFWACHEN!!!

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4 Antworten to “Zur Lage in der Ukraine”

  1. johannes3v16 März 19, 2014 um 07:48 #

    Der ganze Artikel ist bezahlte ANTIFA, gleich die wirklichen Fachisten, Propaganda Geschwurbel..

  2. drbruddler Februar 26, 2014 um 13:00 #

    Genau das ist das System. Der Hitlergruß ist nur da verboten, wo es ihnen schadet, nicht da wo er ihnen nützt. Daher ist es vielleicht der Hinweis mit dem Zaunpfahl, dass sich rechts und links umsonst zerfleischen, denn es ist der lachende Dritte. den er nicht sehen will, der sie aber beide bekämpft. Die rechten schimpfen auf den Sozialismus (und meinen die Rettungspakete) und die Linken auf die NAZIS (und meinen auch die Rettungspakete).
    Gäbe es die EU nicht und die vielen Kriege nicht, dann gäbe es auch keine massive Zuwanderung.

    • BRD-AKUT Februar 26, 2014 um 14:45 #

      Wie schön es doch immer wieder ist, wenn man Kommentare einfach so stehenlassen kann!
      LG

  3. LichtWerg Februar 25, 2014 um 21:19 #

    Hat dies auf LichtWerg rebloggt und kommentierte:
    Bitte lesen!

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