KVB-Kontrolleure, die Zweite…und Dritte…

5 Apr

Nach meinem Artikel

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KVB-Kölner Verbrecher Bande-Endlich handfeste Beweise

habe ich einen Kommentar bekommen, den ich mal kommentieren muss. Danach komme ich dann zu weiterem.

gero81

Traurig das jemand soviel Hass mit sich rumträgt und so wenig mit sich anzufangen weiss, das er Zeit dafür verschwendet so einen Bullshit in die Welt zu setzen.

Traurig ist, das ein Konzern und seine Mitarbeiter es schaffen, bei Menschen einen solchen Hass zu erzeugen. Denn man drückt ja nicht auf einen Knopf, und sagt sich, jetzt hasse ich z.B. die KVB. Meist entsteht Hass über einen längeren Zeitraum, und oft dann, wenn jemand ausgenommen, ungerecht behandelt wird, und sich nicht dagegen wehren kann.

Tja, und auch Schade, das sich ehemalige Kontrolleure so ungerecht behandelt fühlen, das sie Zeit dafür verschwenden, so einen Bullshit zu lesen und zu kommentieren!

Aber so ist das, wenn Leute keine Ahnung haben und denken, ein aus dem Zusammenhang gerissener Videoschnipsel würde ihre abstruse Theorie der KVB-Verbrecherbande endlich belegen.

Bis jetzt ein angeblich, trotz Augenzeugen, aus dem Zusammenhang gerissener Videoschnipsel, der endlich mal zeigt, was sonst als Übetreibung und Verschwörungstheorie abgetan wird, vor allem von Menschen, die glücklicherweise eben nicht auf die KVB angewiesen sind, und deshalb kaum glauben können, was ihnen da immer wieder zu Ohren kommt.

Wie sich Schwarzfahrer verhalten, was vor so einer Eskalation passiert etc…das juckt dann nicht.

Ganz ehrlich? Echt nicht! Denn wenn ich einen solchen Job annehme, dann weiss ich auch vorher, in was für Situationen ich dann komme. Wenn ich mit sowas dann nicht klarkomme, muss ich entweder schon vorher mir einen anderen Job suchen, oder dann, wenn ich merke, das ich damit nicht klarkomme. Kontrolleure werden fürs Fahrkartenkontrollieren bezahlt, nicht, um „einen raushängen zu lassen“!

Man sieht das oft schon wenn die Bahn einfährt das die Leute Ausschau halten, die Kontros entdecken und dann schnell zum Automaten rennen…und sich dann im Recht fühlen, ausfallend werden, flüchten wollen.

Das müsste einem vor Jobantritt auch alles bekannt sein!

Hält man die Leute dann fest, kommen sofort die Idioten die nix mitbekommen haben und labern einen voll mit Sprüchen wie “Freiheitsberaubung”.

Ich weiss zwar, das sogar JEDER Bürger zur Vereitelung oder Aufklärung einer STRAFTAT jemand anders bis zum Eintreffen der Polizei festhalten darf, aber ist das Schwarzfahren eine solch schwerwiegende STRAFTAT, die eine, wenn auch kurze Beraubung der Freiheit legitimiert? Ich glaube eher, das Schwarzfahren ist ein Vergehen, oder eine Ordnungswidrigkeit, aber keine Straftat. Und von daher ist das mit der Freiheitsberaubung ja gar nicht so falsch.

Komisch. Ich wurde nie angezeigt, bzw wurde nie ein Verfahren eingeleitet.

Finde ich auch immer komisch, das dies bei Bediensteten des Staates oder bei Handlangern von Konzernen so selten geschieht!

Auch schön wie du Menschen verurteilst, alle über einen Kamm scherst und dich in deinen Hass reinsteigerst.

Dazu ein Zitat aus dem letzten Artikel:

Natürlich gibt es auch hier wieder die Regel bestätigenden Ausnahmen, aber geh sie mal suchen!

Wer richtig lesen kann, soll klar im Vorteil sein, hörte ich mal zwitschern…

Manch einer kann sich manchmal eben nicht aussuchen wie er seine Brötchen verdient.

Soll wohl wahr sein, aber ich wusste gar nicht, das es in Deutschland NUR noch freie Stellen als Kontro bei der KVB gibt, und sonst keine. Ganz ehrlich, es gibt bestimmt sogar Zeitarbeitsfirmen, die gleich oder besser bezahlt hätten, bei einem eher akzeptablen Job.

Jegliches Maß an Empathie und Urteilungsvermögen spreche ich dir ab, sorry, aber wer sich über einen Artikel meint eine fundierte Meinung bilden zu können…durch den EXPRESS…der lediglich die Aussage der “Geschädigten” beinhaltet…der hatte doch vorher schon seine feste Meinung.

Also, das mit dem richtigem Lesen und dem Vorteil…. Zitat:

Und das hängt auch damit zusammen, das ich mal auf diesen Drecksverein angewiesen war, und das Verhalten des Personals sowie das wohl unverschämteste Preis/Leistungsverhältnis im deutschen Nahverkehr leider zu genüge aus Erinnerungen kenne.

Fakt ist: Ich und meine Kollegen haben als ich seinerzeit den Job machen MUSSTE nie jemand ungerecht behandelt und diverse Augen zugedrückt. Wir wurden beschimpft, bespuckt, angeschrien, mit Messern bedroht…was weiss ich nicht alles.

Beides glaube ich dir, mehr kann ich ja auch nicht. Aber „den Job machen musste“? Etwa mit vorgehaltener Waffe gezwungen, Kontro bei der KVB zu werden? Unter Androhung von Peitschenhieben? Sklaverei? Als wenn dies die einzige Möglichkeit auf Erden gewesen wäre, aber naja. Und womit man zu rechnen hat, bei einem solchen Job, das wusstest du doch bestimmt auch vorher, oder biste vom flachen Land in die Stadt gezogen, und deine erste Bahnfahrt mit der KVB war in Uniform?

Und dann wundert sich das Volk, wenn den Job irgendwann nur noch Verzweifelte und Hirnvebrannte machen?

Naja, nicht unbedingt wundern, eher feststellen. Aber schön, das du es auch so siehst!

Selbes gilt für ebenso für den Beruf des Polizisten, den du ja bestimmt auch verachtest.

Verachtung ist vielleicht der falsche Ausdruck. Aber ich persönlich würde einen der im vorigen Artikel genannten Jobs einfach nicht machen. Aus dem simplen Grund, nicht mein Gesicht vor meinen Mitmenschen verlieren zu wollen. Was sagen die Freunde und Bekannten, wenn du denen erzählst, du wirst Kontro, Knöllchenkleber, Ordnungsbeamter…? Wieviele Sprüche musstest du dir denn anhören, sei doch mal ehrlich?

Da würde ich eher morgens durch die Parks laufen, um sie sauberzumachen, als den Menschen nachmittags in diesen Parks für jeden Schrott ein Knöllchen zu schreiben. Einfach auch für mich, damit ich was sinnvolles getan hätte, statt mich wohlwissend zum Gespött der Leute zu machen. Man weiss doch vorher, das man als Nervtöter und Spassbremse, im besten Fall, arbeiten muss!!!

Bei der Polizei ist das eine andere Sache. Da verachte ich nicht den Job, sondern die Menschen, die ihre Machtposition offensichtlich ausnutzen. Wie halt auch die, die nicht Sheriff spielen dürfen, in den „Ausweichjobs“. Denn wie überall gibt es solche und solche, leider sind meist die „Korrekten“ tatsächlich in der Minderheit. Oder warum hat man so selten das Gefühl, das die Polizei FÜR jemanden arbeitet, wenn man zum 7. mal am Tag unfreundlich vom verkehrssicheren, legal erworbenen Rad gerissen wird, damit überprüft wird, zum 7. mal, ob es verkehrssicher und nicht gestohlen ist?

Nur EIN klitzekleines Beispiel. Jeder kennt weitere, wie das Blitzen, nicht vor Schulen oder an Stellen, wo es wirklich nötig wäre, um Menschen zu schützen, sondern dort, wo man am meisten abkassieren kann, usw….

Aber zurück zur KVB. Ich glaube dir auch, das du dich tatsächlich nicht so wie viele deiner ehemaligen Kollegen verhalten hast. Warum auch nicht, kenne dich ja nicht. Wie gesagt, dann warst du eine der Ausnahmen, die meist die Regel bestätigen. Aber das ändert nichts an jahrelanger schlechter Erfahrung mit der KVB und vielen der Mitarbeiter dort!

Und der Express war ja dann doch mal zu mehr als Satire gut, denn es melden sich schon die nächsten Betroffenen zu Wort:

KVB-Kontrolleure

Weitere Übergriffe auf Kunden

(express) Köln –  

Wie brutal sind Kölner KVB-Kontrolleure?

Nach dem EXPRESS-Bericht über den Ausraster von zwei weiblichen KVB-Mitarbeitern in der Linie 3 gegenüber einer Schülerin (19) aus Bickendorf meldeten sich weitere Zeugen, die Übergriffe beobachteten oder selbst erlebten.

Christine S. (37) wurde die Geldbörse gestohlen. Sie sprach drei KVB-Kontrolleure an, ob sie die Bahn ohne Ticket benutzen könne, um zur Bahnhofs-Mission zu kommen.

„Sie haben gesagt, dass sei okay und ich bin eingestiegen. Dann haben sie mich festgehalten und mir im Beisein der Polizei eine Knolle am Friesenplatz wegen Schwarzfahrens verpasst.“ Später behaupteten die Sicherheitsleute sogar, die zierliche 1,53 Meter kleine Frau sei gewalttätig geworden und habe um sich geschlagen.

„Ich leide heute noch an den Folgen und hatte keine Chance, juristisch dagegen vorzugehen.“

Na, Hoppla, der nächste Einzelfall. Ab wieviel Einzelfällen spricht man eigentlich nicht mehr von Einzelfällen? Eigentlich ab mehr als einem Fall, oder? Zweizelfall habe ich jedenfalls noch nie gehört…

Fällt jemandem etwas auf? Ich hebe es mal hervor:

Fall Joline:

KVB-Sprecher Stephan Anemüller sagte EXPRESS zu den schweren Vorwürfen: „Die junge Frau hat unser Personal beleidigt, bedroht und wollte fliehen.

Fall Christine:

Später behaupteten die Sicherheitsleute sogar, die zierliche 1,53 Meter kleine Frau sei gewalttätig geworden und habe um sich geschlagen.

Fällt jetzt was auf? So endet das dann immer, egal, was wirklich passiert ist! Ich lebe mein Leben lang in Köln, und je länger man hier lebt, desto mehr erlebt, hört und sieht man selber, und bekommt so einiges aus erster Hand erzählt. Und das immer die gleichen Ausreden von der KVB kommen, lässt ja fast darauf schliessen, das die so gelernt werden müssen. „…wollte fliehen, wurde handgreiflich…“ Die konzern- wie marktkonforme Justiz nickt dann nur noch ab!

Das Menschen sauer werden, wenn mal wieder eine ganze Bahnhaltestelle von KVB-Schergen und Polizisten(!!!) abgesperrt wird, alle Menschen aus den einfahrenden Bahnen aussteigen müssen, und ihre Tickets vorzeigen müssen, während man selber mit bezahltem Ticket und dringendem Termin an der pünktlichen „Reise“ gehindert wird, weil ja einfach mal eben alles angehalten wird, um eine in meinen Augen Rasterfahndung(!!!) durchzuführen, sollte wohl auch niemanden verwundern.

Da darf man dann allerdings auch bloss nichts sagen, denn Uniformen haben ja immer Recht, und der grosse Bruder, eher Stiefbruder Polizei ist ja zugegen, natürlich NUR zur Unterstützung der KVB, somit ist Schnauze halten angesagt, auch wenn du völlig im Recht mit deiner Aussage und Beschwerde bist! Sonst heisst es nachher noch:…handgreiflich geworden, hat um sich geschlagen…., halt, wie wohl gelernt!

Das habe ich übrigens beobachten können, das mit der Rasterfahndung, weil ich manchmal zur Unterquerung einer Kreuzung durch die U-Bahn-Station gehe, und nicht, um mich in einer Bahn herumzuärgern! Das geht nun schon seit bestimmt 10 Jahren so, das solche Rasterfahndungen in Zusammenarbeit mit der Polizei in Köln durchgeführt werden. Und seit ich das damals zum ersten mal live sah, frage ich mich, wieso von Steuergeld bezahlte Polizei dazu abgestellt wird, der KVB beim Tickets kontrollieren zu helfen???

Schade, das ich kein Jurist bin, aber mir kommt das alles ein wenig dubios vor! Wegen den paar Schwarzfahrerchen, die sie dabei erwischen, muss der ganze zahlende Rest, womöglich auf dem Weg zur Arbeit, oder gar nach Feierabend, auf die schon gezahlte Leistung verzichten? Pünktlichkeit gehört da auch dazu(von daher müsste man in Köln eigentlich fürs KVB-Fahren noch Geld kriegen)! Und mich nerven lassen muss, aus der Bahn raus muss, mir diesen ganzen Tumult geben muss, die Fahrt verzögert wird… Wieder so ein Fall, der mir NIE passieren dürfte! Und ja zum Glück auch nicht mehr kann, denn ohne KVB ist Mensch nicht behindert!

Komm, dann machen wir aus dem Einzel-, Zweizel- noch einen Dreizelfall:

Unbedingt auch die Beschreibung zum Video auf YT lesen!

Man sollte es so halten, wie es ein US-amerikanischer Rechtswissenschaftler kürzlich der amerikanischen Bevölkerung empfohlen hat, mit der Polizei dort umzugehen. Sie am besten nämlich zu umgehen, auch wenn man nichts getan hat, will man nicht Gefahr laufen, Opfer von Machtmissbrauch und Polizeigewalt  werden. Sie am besten nie anzusprechen, ausser ihrer Sichtweite bleiben, auch wenn man eigentlich ihre Hilfe benötigen würde.

So sollte man es auch mit der KVB halten. Nicht nutzen, will man nicht unnötig horrendes Geld zahlen, um vielleicht 50% der gezahlten Leistungen zu erhalten(Pünktlichkeit+Zuverlässigkeit bezahlt man auch), nur um sich ein Magengeschwür zu züchten, oder will man nicht von unzivilisierten Vorstadtproleten zur Weissglut, und danach zu Unrecht vor Gericht gebracht werden!

Dann bin ich ja mal gespannt, wieviele Ex- oder aktive KVB-Kontrolleure die nächsten Tage ihre persönliche Unschuld vortragen wollen. Muss ja auch irgendwie einen Grund haben, wenn man es für nötig hält, sich persönlich von alldem zu distanzieren, öffentlich. Was irgendwie ja darauf schliessen lässt, das viel mehr an der ganzen Sache wahr sein muss, also das dies beim besten Willen keine Einzelfälle sind, sondern eigentlich tägliches Gehabe ist. Von den Ausnahmen, die die Regel bestätigen, natürlich und wie immer mal abgesehen.

Und ganz ehrlich, wenn man selber keiner von diesen negativen Kontrolleuren gewesen sein will, oder war, ich weiss es ja nicht, kanns höchstens glauben, hatte man doch aber bestimmt Kontakt zu vielen Kollegen. Und die waren auch alle immer die Unschuldslämmer, reine Engel, Pfadfinder, höflich und zuvorkommend, gar mit Knigge belesen, gerade BEI der Arbeit, gegenüber fremden Menschen? Ganz ehrlich??? Oder muss man sich persönlich distanzieren, weil man eben ganz genau weiss, weil man mal mittendrin steckte, das es tatsächlich so ist, wie etliche Fahr“gäste“ bezeugen können? Eben nicht die Einzelfall-Ausnahme!

Gespannt bin ich auch auf die nächsten Tage, da scheint tatsächlich etwas losgetreten worden zu sein. Zuerst gestern der Artikel, ach hier, übrigens noch das dazugehörige Video, das gestern noch nicht zu finden war:

Und dann der Artikel heute, und das Video mit dem Spyphone, das aus der Hand geschlagen wurde, wurde wohl gestern nach dem Express-Artikel hochgeladen. Da kann man ja nur hoffen, das diese Tage noch mehr Einzel-, Zweizel-, Dreizelfälle ans Licht kommen, die eine andere Realität bestätigen, als die von manchen erwünschte.

Liebe Kontros, und zwar nur die, die sich auch angesprochen fühlen. Nicht die, die nie etwas mit solchen Dingen zu tun hatten, nicht die also, deren „Ansehen“ noch tiefer sinkt, durch die Handlungen vieler ihrer Kollegen:

Man kann in einer Stadt den Bürgern nur solange vor die Füße scheissen, bis der Gestank nicht mehr zu ertragen ist. Dann nämlich fangen die Bürger an, dafür zu sorgen, das die gestank- und scheisseverbreitenden Ärsche verschwinden. Und im Moment scheint das Mittel gegen diese Ärsche zu sein, das man die Wahrheit über sie verbreitet!

Ich hoffe, das jetzt noch viel mehr viel schneller zu ihrem Spyphone greifen, um solche Dinge zu dokumentieren. Oder sich daran erinnern, das sie so etwas ja mal gefilmt haben. Ich hoffe, das sich noch etliche Geschädigte melden, und ihre Geschichten erzählen. Denn ich kenne die KVB und ihre Schergen schon mein ganzes Leben, und weiss, das es da viel zu erzählen gibt.

Wäre ich einer dieser Kontros, einer derer, deren Regel von Ausnahmen bestätigt werden, würde ich mir mein KVB-Jäckchen vielleicht mal ein wenig weiter zuziehen, unter Umständen könnte es sehr ungemütlich werden, in der nächsten Zeit. Was zu hoffen bleibt!

WEITERPENNEN!!!

 

 

 

 

 

 

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